„Krone“-Hilfsaktion:

Ungeborene Emmy kann ihren Papa nie kennenlernen

Am 28. November hat das Schicksal bei einer Familie im Bezirk Gmunden erbarmungslos zugeschlagen. Nur fünf Wochen, nachdem Berufsmusiker Stefan (49) die Diagnose Krebs erhalten hatte, waren seine Kräfte zu Ende. Zurück blieb Lebensgefährtin Lydia (41) mit vier Kindern und einem ungeborenen Baby unterm Herzen.

Lydia (41) und Stefan (49) hatten einander vor Jahren bei einem Seminar kennen- und lieben gelernt. Der gebürtige Deutsche war ins Salzkammergut gezogen, um hier einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. 2013 war beim Berufsmusiker (Perkussionist) Krebs festgestellt worden. Nach erfolgreichen Chemo-Therapien und Operationen galt der 49-Jährige aber als geheilt.

Freude über Schwangerschaft
Mit der vierfachen Mutter Lydia blickte Stefan voll Optimismus in die Zukunft. „Alles schien gut, unsere Beziehung war äußerst harmonisch. Wir haben eifrig Pläne geschmiedet und uns ein gemeinsames Kind gewünscht“, sagt Lydia. Die Freude war schließlich groß, als die 41-Jährige tatsächlich schwanger wurde. „Wir haben uns deshalb auch schon nach einer größeren Wohnung umgesehen“, so Lydia.

Krebs kam zurück
Doch plötzlich traten bei Stefan wieder starke Schmerzen auf. Nach ärztlicher Begutachtung ereilte ihn am 24. Oktober die niederschmetternde Diagnose, neuerlich an Krebs erkrankt zu sein. Und dann ging alles rasend schnell. „Wir hatten nur noch einen Monat Zeit, die schlimme Diagnose anzunehmen und uns zu verabschieden“, sagt Lydia.

Familie unter Schock
Am 28. November war Stefan tot. Die im 4. Monat schwangere Lydia blieb mit den vier Kindern Lena (17), Elias (15), Noah (12) und Gabriel (10) allein zurück. „Das war ein Schock, von dem wir uns noch nicht erholt haben. Alle Gedanken und Vorsätze, die wir gemeinsam gefasst hatten, bleiben nun unerfüllt.“

Ohne Vater
Auf ihre Schwangerschaft hatte das glücklicherweise bisher keine negativen Auswirkungen. „Es schmerzt jedoch extrem, wenn ich daran denke, dass unsere Tochter – sie soll Emmy heißen – ihren Vater einfach nie zu Gesicht bekommen wird, komplett ohne ihn aufwachsen muss.“

Trost durch Kinder
Zur tiefen Trauer über den schmerzhaften Verlust des Lebenspartners mischen sich bei Lydia immer stärker auch die Sorgen um ihre Kinder und damit verbunden Angst vor der Zukunft. „Es ist jetzt eine ganz schwere Zeit, doch Trost, Halt und Kraft finde ich bei meinen Kindern. Sie brauchen mich – und gemeinsam werden wir das schaffen.“

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Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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Dienstag, 28. Jänner 2020
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