ZSKA-Moskau-Legionär Honda ließ sich vor 40.000 Zuschauern die einzige Möglichkeit vor der Pause nicht entgehen. Der Japaner, der am Sonntag 24 Jahre alt geworden war, drückte eine weite Flanke von Daisuke Matsui ins Tor. Das Team von Samuel Eto'o, dem meist farblos gebliebenen Triple-Gewinner mit Inter Mailand, verzeichnete im ersten Abschnitt durch Eyong (38.) nur einen Schuss aufs Tor.
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Nach dem Wechsel erhöhte Kamerun, der WM-Viertelfinalist von 1990, Tempo und Druck und kam prompt zu einer großen Chance. Eto'o dribbelte am rechten Flügel drei Japaner aus, passte zu Choupo-Moting, doch der Stürmer schlenzte den Ball über das Tor (49.).
Keine zündenden Ideen
Das Team des Franzosen Paul Le Guen, der Arsenal-Legionär Alexandre Song auf der Bank ließ, drängte zwar - allein es fehlten die zündenden Ideen, um die gut gestaffelte Abwehr der Asiaten zu durchbrechen. Auch bei Standardsituationen waren die Asiaten Herr der Lage. Nach einem Konter wäre Wolfsburg-Spieler Hasebe beinahe das 2:0 gelungen (82.), doch Keeper Hamidou war auf dem Posten, Honda wurde bei seinem folgenden Stangenschuss wegen Abseits zurückgepfiffen.
Im Finish versuchte es Kamerun mit der Brechstange. Bei einem Weitschuss von Verteidiger Stephane Mbia hätte Keeper Eiji Kwashima keine Chance gehabt, doch der Ball prallte von der Latte zurück aufs Feld (86.).
Im ersten Match des Tages hatte in der Gruppe E die Niederlande einen 2:0-Sieg gegen Dänemark gefeiert.
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