Nach Protokollen von Sitzungen zwischen Ministerium und dem Fußballverband Simbabwes hatte Brasilien zunächst 1,3 Millionen Dollar für die Spiele gegen die Nationalmannschaften Simbabwes und Tansanias verlangt. Zwei Drittel der jetzt vereinbarten Summe übernehmen Sponsoren, ein Drittel zahlt die Regierung.
Kein Geld für Schulen
Zwei Millionen Menschen des Zwölf-Millionen-Einwohner-Staates sind auf Nahrungsmittelhilfe aus dem Ausland angewiesen. Das Land wird seit 30 Jahren von Robert Mugabe regiert. "Simbabwes Prioritäten sind verrückt", kritisierte der Politikprofessor John Makumbe. Schulen hätten keine Bücher, Krankenhäuser keine Medikamente, aber für ein Fußballspiel gebe es genug Geld. "Wo ist das Gewissen dieser Regierung?"
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