Geburtenrate im Wandel

Österreicher haben immer später Nachwuchs

Leben
15.10.2019 12:25
Porträt von krone.at
Von krone.at
Wie verändert sich die Fruchtbarkeit in Österreich? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Generationen, und welche Rolle spielt die Herkunft? Diese Fragen analysierte die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Die Geburtenrate liegt bei 1,47 Kindern

Wir bekommen nicht nur weniger Kinder, wir werden auch später Eltern. Während das Durchschnittsalter von Frauen bei der Erstgeburt 1984 bei 24 Jahren lag, sind es heute 30 Jahre. „Das liegt an höherer Bildung und einem veränderten Lebensstil“, erklärt ÖAW-Demograf Tomáš Sobotka.

Weiters ist die Zahl der Teenagerschwangerschaften von 8000 (1984) auf 1180 gesunken. Die Rate in Wien liegt mit 1,36 Geburten leicht unter dem Bundesschnitt (1,47). Bei den Migrantengruppen führen noch die Syrerinnen mit 4,33 Sprösslingen. Bekamen Türkinnen 2010 noch 2,54 Kinder, sind es heute 2,24. Serbinnen gebaren 1,78-mal (2010 war es noch 1,95-mal). Zugelegt haben die Polinnen, von 1,48 im Jahr 2010 auf 1,61.

Martina Münzer, Kronen Zeitung

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