Mourinho, der die Nachfolge von Manuel Pellegrini antritt, hatte mit Inter in der abgelaufenen Saison das Triple aus Champions League, Meisterschaft und Cup geschafft. In der Champions League hatte der 47-Jährige schon 2004 mit dem FC Porto triumphiert, außerdem wurde er mit Chelsea zweimal Meister. "Es ist eine Ehre, einen der angesehensten Trainer der Welt bei uns zu haben", erklärte Real-Sportdirektor Jorge Valdano (rechts im Bild), dessen Klub eine Ablöse von acht Millionen Euro an die Italiener zahlte.
Mourinho übernimmt einen gedemütigten Verein, warten die stolzen Madrilenen doch schon seit zwei Jahren auf einen Titel. In der Vorsaison scheiterten die Königlichen im Cup an einem Drittdivisionär, mussten in der Meisterschaft dem Erzrivalen FC Barcelona den Vortritt lassen und schieden in der Champions League schon im Achtelfinale gegen Olympique Lyon aus.
Mourinho kann in Madrid fast nicht verlieren
Angesichts der jüngsten Misserfolge gibt es für Mourinho nicht viel zu verlieren. "Am meisten haben mich die Geschichte dieses Vereins, seine Frustrationen der vergangenen Jahre und die Aussichten auf Titel gereizt", meinte der Coach, der wie gewohnt sein Selbstvertrauen offen zur Schau stellte. "Ich glaube an mich und meine Fähigkeiten als Trainer. Ich werde mich nicht ändern. Ich bin Jose Mourinho und trete meine Arbeit mit all meinen Qualitäten und Fehlern an."
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