"Er hat schwere Zeiten erlebt, aber nun ist er wieder in Bestform. Er kann rechts, links und sogar im Tor spielen", sagte Domenech. Ribery habe seinen Antrieb wieder gefunden, meinte der Coach.
Gegen die Auswahl von Costa Rica wollte Domenech sein neues 4-3-3-System testen, das die Sportzeitung "L'Equipe" als taktische Revolution bezeichnet. Bisher hatte der Trainer den amtierenden Vizeweltmeister immer nur mit einem oder höchstens zwei Stürmern spielen lassen.
Domenech beteuerte am Dienstag, es gebe in seiner Mannschaft keine unbestrittenen Stammspieler. Erwartet wird, dass Ribery links, Thierry Henry in der Mitte und Andre-Pierre Gignac rechts eingesetzt wird. "Henry braucht Spielrhythmus, aber physisch ist er gut drauf", sagte Domenech über den Spieler, der beim FC Barcelona in dieser Saison vorwiegend auf der Bank saß.
Trainingslager in den Bergen
In Tignes, einer Skistation etwa 150 Kilometer östlich von Lyon, hat die "Equipe Tricolore" ihr erstes WM-Trainingslager bezogen. Nach dem Spiel gegen Costa Rica, der ersten von insgesamt drei Testbegegnungen vor dem WM-Auftakt am 11. Juni gegen Uruguay, geht es weiter nach Tunesien. In Südafrika trifft der Weltmeister von 1998 in Gruppe A neben Uruguay auf Mexiko sowie auf das Team des Gastgebers.
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