„Runder Tisch“:

Treppelweg in Linz für Busse künftig tabu

In aller Munde war zuletzt die Schiffsanlegestelle an der Donaulände. Meist negativ behaftet, nachdem Müll und vor allem Abgase - verursacht durch ständig laufende Dieselaggregate der Kreuzfahrtschiffe und Busse, welche die Touristen wegkarren - für Ärger sorgten. Dinge, die nun am „runden Tisch“ geklärt wurden.

Es war ein besonders großer runder Tisch, zu dem VP-Tourismus-Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer gestern lud. Bis auf den verhinderten Verkehrsreferenten, Markus Hein, waren alle drei anderen vom Thema betroffenen Stadträte, Regina Fechter, Eva Schobesberger und Bernhard Baier, Tourismusdirektor Georg Steiner, sowie Vertreter der Via Donau, der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich, der Wirtschaftskammer und der Linz-Service mit dabei.

„Konstruktiv“
„Die Gespräche waren sehr konstruktiv. Man sieht, wie schnell man zu Lösungen kommen kann, wenn alle Betroffenen an einem Tisch sitzen“, zeigte sich Lang-Mayerhofer zufrieden. So wurde als eine der ersten Maßnahmen festgelegt, dass der Treppelweg, auf dem zuletzt verstärkt parkende Busse für Ärger bei Spaziergängern und Joggern sorgten, für diese künftig gesperrt werden soll.

Strom vom Land aufs Schiff
Auch die Landstrom-Thematik will man auf den Weg bringen, damit die Schiffe künftig nicht mehr ihre Dieselaggregate rund um die Uhr laufen lassen müssen. Hier soll noch heuer die Grobplanung stehen, ehe 2020/21 die Realisierung passiert. Außerdem könnte Linz – vorbehaltlich der behördlichen Bewilligung – schon nächstes Jahr eine Fähr- und Entsorgungslände errichten.

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