Prozess beginnt:

Sex-Kidnapper von Linz soll in Sonderanstalt

Es war eines der schlimmsten Sexualverbrechen der vergangenen Monate. Anfang Jänner soll ein 30-jähriger Linzer eine wildfremde 18-Jährige beim Linzer Bahnhof in einem Auto vergewaltigt haben. Er hatte sich laut Anklage als Polizist ausgegeben. Die Staatsanwaltschaft fordert die Einweisung in eine Anstalt.

Wolf Dieter G. (30) soll, wie berichtet, am 11. Jänner eine 18-Jährige am Linzer Bahnhof angesprochen und sich als Polizist ausgegeben haben. Er soll das verängstigte Mädchen in einem Auto massivst vergewaltigt haben. Der bereits amtsbekannte Verdächtige konnte rasch ausgeforscht werden. Ihm drohen fünf bis 15 Jahre Haft. Die Staatsanwaltschaft Linz hat aber überdies die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher beantragt.

Hohe Wiederholungsgefahr
Der Angeklagte soll zwar zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig gewesen sein, er leidet aber laut Gutachten unter diversen psychischen Störungen, unter deren Einfluss er die Delikte begangen habe. Es besteht außerdem, so die Staatsanwaltschaft, eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er erneut derartige Verbrechen begehen werde.

Es geht weiter
Der erste Prozesstag im Linzer Landesgericht ist für Dienstag, von 9 bis 17 Uhr anberaumt. Am Freitag soll die Gutachterin Adelheid Kastner kommen.

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