Hohe Strafen

Was tun, wenn man ein falsches Packerl bekommt?

Ein Paket mit 24.800 Ecstasy-Tabletten brachte der Postler, wie berichtet, einem Linzer Ehepaar. Sie brachten die Irrsendung sofort zurück zur Post. Wie verhält man sich richtig, wenn man ein falsches Packerl bekommt? Und welche Strafen drohen, wenn man es behält?

Der Linzer (58) brachte die Irrsendung sofort zur Post – laut Experten sollte so jeder handeln, egal ob es sich um Drogen oder weniger kriminelle und wertvolle Gegenstände handelt. „Eine Ausnahme sind unaufgeforderte Sendungen von Firmen, die kann man behalten. Ansonsten gilt der Grundsatz: Was mir nicht gehört, behalte ich nicht“, so AK-Konsumentenschützerin Ulrike Weiß.

Bis zu 6 Monate Haft
Strafrechtlich handelt es sich beim Behalten einer Fehlsendung um Unterschlagung. Es drohen bis zu 6 Monate Haft oder Geldstrafen.

Lisa Stockhammer
Lisa Stockhammer
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen