Schockmoment auf A9

Navi lotst Pkw-Lenker als Geisterfahrer in Tunnel

Blind auf sein Navigationsgerät vertraut hat ein Pkw-Lenker (32) in Oberösterreich. So wurde er in der Nacht auf Sonntag im Bosrucktunnel auf der A9 plötzlich zum Geisterfahrer. Glücklicherweise sprang das tunneleigene Notfall- und Warnsystem an ...

Der 32-jährige bulgarische Staatsbürger fuhr am 22. September gegen 0.25 Uhr mit seinem Pkw auf der A9 Pyhrnautobahn Richtung Graz. Mit im Fahrzeug waren seine Lebensgefährtin und sein Vater. Aufgrund von Wartungsarbeiten im Bosrucktunnel wurde der Verkehr über die Anschlussstelle Spital am Pyhrn von der A9 abgeleitet.

Da sein Navigationsgerät ihm aber die Anweisung gab, wieder auf die Autobahn aufzufahren, lenkte der Bulgare seinen Pkw über die Autobahnabfahrt Spital am Pyhrn Fahrtrichtung Wels entgegen der Fahrtrichtung auf die A9. Dort fuhr er auf der Richtungsfahrbahn Wels in Richtung Graz in den Bosrucktunnel ein.

Notfallprogramm aktiviert
Das Notfallprogramm bei der Autobahnmeisterei Ardning wurde aktiviert und der Bosrucktunnel in Fahrtrichtung Wels auf Rotlicht geschaltet. Erst nach mehr als fünf Kilometern als Geisterfahrer wendete der 32-Jährige seinen Pkw in einer Pannenbucht. Dort wurde er von einer Streife der Autobahnmeisterei Ardning angetroffen und aus dem Tunnel eskortiert.

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