Radwege in OÖ:

Radler müssen noch oft auf Straßen ausweichen

Der Donauradweg gilt als beliebteste Fluss-Radstrecke in Europa. Zwischen Passau und Wien nützen ihn jährlich Tausende, sie müssen noch oft auf Straßen ausweichen. Der Tourismus wünscht Lückenschlüsse.

Die aktuelle Zählung zwischen Passau und Wien zeigt, dass rund 66.000 Radler jährlich den Donauradweg nützen. Römerrastplätze machen ihn attraktiv, der 19. wurde kürzlich in Eferding eröffnet. In Waldkirchen/Wesen ist der 20. und letzte geplant - nur da fehlt noch ein Stück Radweg.

Wieder auf Straßen
Wie viele Radstrecken im gesamten Bundesland weist auch jener entlang der Donau Lücken auf, etwa auch zwischen Grein und St. Nikola, hier muss man auf den Begleitstreifen der Bundesstraße ausweichen. Zwischen Mauthausen-Au und im Bereich Mitterkirchen führt der Weg auf einer stärker befahrenen Landesstraße. Beim Lückenschluss Oberranna-Wesenufer fehlen immerhin nur zwei Kilometer, um eine durchgehende Rundroute von Passau zur Schlögener Schlinge bieten zu können. Laut Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner ist der Lückenschluss schon in Planung. Bleibt noch Wilhering-Linz: Hier wünscht sich der WGD Donau Oberösterreich Tourismus, den Radweg auf beiden Uferseiten durchgehend führen zu können

Weg zur Donau verlegt
Die gute Nachricht: Der bestehende Radweg Linz-Puchenau wurde im Zuge der Westring-Arbeiten zur Donau hin verlegt: „Das stärkt die Verkehrssicherheit“, betont Steinkellner. Anderswo fehlen noch Strecken. Der Kremstal-Radweg weist gefährliche Lücken auf. „Von Nöstlbach zum Motorikpark Ansfelden muss man über eine viel befahrene Gemeindestraße“, sagt Karin Chalupar, Bezirkssprecherin der Grünen. Der Auweg in Piberbach - eine Lücke: „Von fünf Kilometer Radweg sind nur 200 Meter baulich von der Straße getrennt.“ Der Großteil führt über eine Landstraße.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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