25.08.2019 23:59 |

Bei „Seer“-Konzert

Berührendes Gedenken an vermissten Schwimmer

Noch immer nicht gefunden wurde jener Deutsche, der - wie berichtet - am Donnerstag im Millstätter See untergegangen war. Auch der Einsatz von Tauchrobotern war bisher ergebnislos. Der 66-Jährige und seine Frau waren passionierte Kärnten-Urlauber und Fans der „Seer“. Beim Konzert in Finkenstein gab es berührende Szenen.

22 Jahre lang hatte das Paar aus Lübeck am Millstätter See Ferien verbracht. Diesmal hätte der Urlaub auch mit einem Konzertbesuch der Musikgruppe „Seer“ verbunden werden sollen. Schon seit Jahren waren die Deutschen eingefleischte Fans. Die „Seer“ gedachten daher dem vermissten Urlauber bei ihrem Konzert am Samstagabend in einem Zelt auf Finkenstein: Mit einem Nachruf von der Bühne aus, mit einem Lied und mit zwei leeren Plätzen ganz vorne, dort, wo der 66-Jährige und seine Frau hätten sitzen sollen. 1200 Konzertbesucher ließen in einer berührenden Minute Handys und Feuerzeuge blitzen, um vor allem der Gattin des Ertrunkenen positive Gedanken zu schicken. Denn noch wurde ihr Mann nicht gefunden.

„Der Millstätter See ist tief, die Strömung oft stark“, berichtet ein Ermittler der Polizei Millstatt. Am Dienstag sollen die Spezialisten der Feuerwehren St. Johann/Pongau und Ferndorf wieder im Einsatz sein. „Wir geben nicht auf“, heißt es. Mit einem eigenen Tauchroboter wird der Grund nach einem Raster Meter für Meter abgesucht.

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