01.08.2019 13:56 |

„Nicht nur Service“

Google Stadia soll zur Entertainment-Marke werden

Google will mit seiner im März angekündigten Spiele-Streaming-Plattform Stadia eine eigene weltweite Entertainment-Marke etablieren. „Was wir in diesem Jahr auf den Markt bringen, ist schon lange nicht mehr nur ein Techservice“, sagte Stadia-Produktchef Phil Harrison.

Die dort veröffentlichten Spiele sollen dank Künstlicher Intelligenz und lernender Maschinen „sinnlich“ werden. „Ich hoffe, dass wir tiefere Spiele schaffen“, sagte Harrison Magazin „Business Punk“. „Etwas, das niemals für einen PC oder eine Konsole möglich wäre.“ Die Potenziale sollen die „interessantesten und talentiertesten Entwickler“ zur Plattform führen. Sein Ehrgeiz sei es, zu zeigen, „dass niemand mehr die Box braucht“.

Google will Stadia als Spieleplattform im November an den Start bringen. Voraussichtlich werden auch auf der Gamescom in Köln weitere Details zu sehen sein. Anders als bei Spielkonsolen oder vielen PC-Spielen werden die Games von Googles Servern gestreamt und können unabhängig vom Gerät und dessen Leistung genutzt werden. Mit dem Konzept tritt Google nicht nur zu traditionellen Konsolenherstellern in Konkurrenz, sondern etwa auch zu Betreibern von speziellen Games-Plattformen wie Steam.

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