Vor Le Mans

Schreckmoment: Alonso-Rückkehr mit einer Pirouette

Motorsport
14.06.2019 07:32
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Der zweifache Weltmeister kommt mit Toyota als Titelverteidiger zu den 24 Stunden von Le Mans zurück, im Qualifying erlebte er gleich einen Schreckmoment Österreicher-Duell in der GT-Profiklasse.

Mit der „Triple Crown“ wird es heuer wieder nichts. Im Vorjahr war er in Indy als Führender ausgeschieden, zuletzt verpasste Fernando Alonso die Quali für den 500-Meilen-Klassiker. Der zweifache Formel-1-Weltmeister hat aber noch ein Ziel: die 24 Stunden von Le Mans! 2018 gewann er dort erstmals – morgen, ab 15 Uhr, fährt er um die Titelverteidigung. Begonnen hat die Mission mit einem Schreck

Beim Überrunden eines Aston Martin bekam Alonso einen Schlag auf das Hinterrad, der Toyota mit der Nummer 8 drehte sich. Am Ende blieb nach der Pirouette die viertschnellste Zeit, die beste holte der zweite Werks-Toyota mit Conway, Kobayashi und López.

Die Alonso und seinen Partner Buemi und Nakajima in Le Mans auch noch den Fahrer-Titel in der Langstrecken-WM abknöpfen können. Trotzdem meint der Spanier: „Der Druck ist heuer deutlich weniger. Letztes Jahr kamen wir hier mit einem sehr dominanten Auto an und mussten gewinnen.“ Heuer kann ihm allerdings ausgerechnet einer gefährlich werden, mit dem er letztes Jahr noch Teamkollege bei McLaren in der Formel 1 war: Stoffel Vandoorne. Der Belgier kann im SMP-Dallara mit den Werks-Toyota mithalten.

Eng gegen Lietz
Vier Österreicher sind ebenfalls am Start: In der LMP2 René Binder, in der GT-Pro duellieren sich DTM-Held Philipp Eng (BMW) und Dreifach-Sieger Richard Lietz (Porsche). Letzterer meint trocken: „Ich freu mich über Philipps Erfolge in der DTM, aber in Le Mans bin ich mir selbst der Nächste.“ Bei den GT-Amateuren fährt Mathias Lauda für Aston Martin.

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