13.05.2019 17:15 |

Schon ab 30 Grad

Auch in Berlin bekommen Kutschpferde nun hitzefrei

Keine Kutschenfahrten mehr in der Sommerhitze - das hat die Stadt Berlin nun beschlossen. Und während die Wiener Fiakerpferde erst ab 35 Grad im Stall bleiben, bekommen ihre tierischen deutschen Kollegen bereits am 30 Grad hitzefrei. Auch der tägliche Koppelgang vor oder nach der Arbeit ist für die Pferde vor den Berliner Kutschen nun vorgeschrieben.

Zum besseren Schutz der Pferde wurden die Leitlinien für Berliner Pferdekutschbetriebe entsprechend geändert, berichtet die „Bild“. „Kutschfahrten in einer Millionenmetropole bedeuten enormen Stress für die Pferde. Im Sinne des Tierschutzes ist es daher erforderlich, klare Vorgaben im Sinne des Tierwohls zu machen“, betonte Senator Dirk Behrendt von den Grünen. Auch wurde festgelegt, dass die Tiere täglich zwei Stunden „freie Bewegung auf unbefestigtem Boden eines genügend großen Auslaufes“ erhalten müssen - sprich auf die Koppel gehen. 

In Wien wurde 2016 von der Stadtregierung beschlossen, dass die Fiakerpferde ab 35 Grad keinen Dienst mehr verrichten dürfen. Wie auch in Berlin hatte es zuvor immer wieder Streit zwischen Politikern, Tierschützern und Gespannbetreibern um die Gesetze zum Wohl der Tiere gegeben. Auch über die Standplätze war diskutiert worden. 

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