01.05.2019 07:44 |

Bis Juni unpassierbar

Loiblpass-Sperre sorgt für Staus und Umwege

Die Sperre der Loiblpass-Straße in Kärnten hat weitreichende Folgen. Pendler und Reisende müssen in den nächsten Wochen Staus und lange Umwege in Kauf nehmen. Wie berichtet, bleibt die Verbindung nach einem Felssturz in Slowenien bis Mitte Juni unpassierbar.

Beim Autofahrerclub ARBÖ klingeln seit dem Felssturz pausenlos die Telefone. „Viele wollen wissen, welche Alternativen es gibt, um nach Slowenien zu gelangen“, berichtet Landesgeschäftsstellenleiter Peter Pegrin. Ausweichen könne man über die mautpflichtige Karawankenautobahn, den Wurzenpass oder den Seebergsattel - dieser sei aber nicht für den Schwerverkehr geeignet.

Pegrin empfiehlt Urlaubern, sich genau zu informieren und frühzeitig wegzufahren: „Wir rechnen auf den Ausweichrouten mit größeren Staus als üblich.“ Unangenehm ist die Situation auch für das Kärntner Busunternehmen Juvan. „Wir müssen über den Karawankentunnel ausweichen. Bei täglich sechs Fahrten nach Laibach entstehen uns Mehrkosten von 100 bis 150 Euro pro Tag“, heißt es in der Geschäftsführung.

Clara Milena Steiner
Clara Milena Steiner
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter