08.04.2019 18:02 |

„Game of Thrones“

Wer wird am Ende am Eisernen Thron sitzen?

Der Anfang vom Ende ist nah. Wer wird nach der 8. und finalen Staffel von „Game of Thrones“ auf dem Eisernen Thron sitzen? Wer wird sterben, wer überlebt das unvermeidliche Blutbad? Fragen über Fragen, die jetzt eine Woche vor dem Start der letzten sechs Folgen der epischen HBO-Fantasyserie die Millionen Fans rund dem Globus beschäftigen. Ein zuletzt veröffentlichtes Poster gibt die Richtung vor: Darauf zu sehen ist ein ganzer Haufen Leichen im Schnee, die einen bizarren Eisernen Thron des Todes formen …

Wer segnet in den verbliebenen sechs Folgen das Zeitliche? Die Spannung vor dem Finale steigt mit jedem weiteren Tag bis zur Premiere ins schier Unermessliche, selten in der Geschichte des Fernsehens hat eine Serie einen dermaßen großen Hype ausgelöst, wie „Game of Thrones“. Millionen Fans weltweit wollen nun endlich wissen, wie die Geschichte von Daenerys Targaryren und ihren Drachen, Jon Snow, Arya und Sansa Stark, Cersei, Tyrion und Jamie Lannister zu Ende geht.

Wer ist der frostige Nachtkönig?
Wer ist der frostige Nachtkönig, und was will er mit seinen White Walkers überhaupt in Westeros? Wird Jon Snow (Kit Harrington) auf einem Drachen an der Seite von Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) in die letzte Schlacht reiten? Wird Jon selbst gar zum Nachtkönig und damit zur größten Bedrohung für die Sieben Königreiche? Oder doch sein mit seherischen Fähigkeiten ausgestatteter Bruder Bran Stark?

Wer wird noch von einer rachedurstigen Arya Stark (Maisie Williams) ums Eck gebracht? Welchen fiesen Plan hat Cersei Lannister (Lena Headey) noch in ihrem Köcher, von dem wir bislang nichts wissen? Wer wird aus der Schlacht um Winterfell als Sieger hervorgehen? Wer wird am Ende am Eisernen Thron sitzen? Triumphiert gar die Eiszombie-Armee des Nachtkönigs von jenseits der Mauer über die Menschen in Westeros? Wird überhaupt noch jemand am Leben sein, wenn die letzte Folge über den Bildschirm geflimmert ist?

Poster lässt Blut in den Adern gefrieren
Auf diese, und viele weitere Fragen, hoffen Millionen GoT-Fans, ab dem 15. April endlich Antworten zu bekommen. Ein vor Kurzem veröffentlichtes, makabres Poster lässt jedenfalls buchstäblich das Blut in den Adern gefrieren - und macht wenig Hoffnung auf ein Happy End. Nicht das ein solches bei einer dermaßen gnadenlosen Serie, die seit der ersten Staffel für ihre zahlreichen tödlichen Wendungen bekannt ist, jemals wirklich in den Sternen stand.

Auf dem Poster sind zahlreiche Charaktere im Eis festgefroren. Kunstvoll wurden die Toten im Schnee zu einer fatalistischen Version des Eisernen Throns arrangiert. Weil unter den Eisleichen auch der ominöse Nachtkönig zu sehen ist, bleibt vor dem Start der letzten sechs Folgen alles weiter offen. Und Fans fragen sich ängstlich: Gibt es am Ende gar keinen Gewinner?

Das Leichenmotiv hat Sender HBO auch in einem weiteren Teaser heraufbeschworen. Darin herrscht eine geradezu beängstigende Stille auf Winterfell. Gezeigt wird unter anderem Jon Snows Schwert, jedoch ohne seinen Eigentümer. Kein gutes Vorzeichen, ist doch wirklich keine Serie so sehr dafür bekannt dafür, dass Charaktere überraschend getötet werden wie „Game of Thrones“. Umso schlimmer, weil es dabei oftmals nicht nur verhasste Charaktere, sondern vor allem auch die beliebten trifft.

High-Tech-Geheimniskrämerei um letzte Staffel
Grund genug jedenfalls für die Serienmacher, die Geheimniskrämerei um die letzte Staffel auf die Spitze zu treiben. So gab es etwa während der Dreharbeiten der verbliebenen sechs Folgen, unter anderem auf Island und im kroatischen Dubrovnik, keine Drehbücher. Stattdessen wurde mit digitalen Kopien auf Tablets gearbeitet, die sich am Ende selbst zerstörten.

Damit nicht genug, waren laut Sansa-Darstellerin Sophie Turner sogenannte Drohnen-Killer auf den Sets im Einsatz, um unerwünschte Aufnahmen - und damit möglicherweise verbundene Spoiler - aus der Luft zu verhindern. Zudem wurden gleich mehrere Schlusssequenzen gedreht - um zu vermeiden, dass einer der Schauspieler bis zur Premiere versehentlich etwas ausplaudert.

Serie hat Romanvorlage längst überholt 
Nicht einmal George R. R. Martin, Autor der literarischen Vorlage soll den Ausgang des Showdowns kennen. Die Fernsehadaption seiner epischen Geschichte von Feuer und Eis hat seine Romane schon mit der siebenten Staffel überholt, seit sieben Jahren warten die Fans auf die letzten beiden Bänder der populären Fantasy-Reihe. Die Bücher wurden, wie auch die TV-Version, auch deshalb zum Welterfolg, weil sie neben Drachen, Monstern und Magie die richtige Mischung aus Gewalt, Sex und menschlichen Abgründen bietet.

Nicht zu Unrecht wurde „Game of Thrones“ auch schon die „Sopranos in Mittelerde“ genannt, bietet es doch mehr als die übliche Dichotomie von Gut und Böse. Klassische Helden sucht man in Westeros genauso vergeblich, wie klischeehaft fiese Bösewichte. Grautöne statt Schwarz-Weiß-Malerei. Der Erfolg gibt den Machern recht, der Mix aus drastischem Realismus einer Mittelalter-ähnlichen Welt und zutiefst ambivalenten Figuren vor wahrlich monumentalen TV-Bildern macht „Game of Thrones“ zu einer der bedeutendsten Serien der TV-Geschichte.

So sehen Sie das Finale
„Game of Thrones“ Staffel acht startet in der Nacht auf den 15. April 2019 um ca. 3 Uhr auf Sky Ticket, Sky Go und Sky Q auf Abruf. Linear ist die erste Folge am 15. April um 20.15 Uhr auf Sky Atlantic zu sehen. Pro Woche wird eine Episode ausgestrahlt. Ab 8. April wird Sky Atlantic HD überdies zu „Sky Atlantic Thrones HD“ und zeigt täglich eine der bisherigen Staffeln.

Harald Dragan
Harald Dragan
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