FPÖ schlägt Alarm

Initiative für prompten Ausbau-Stopp der Atomruine

Oberösterreich
08.04.2019 14:00
In weniger als drei Monaten soll im slowakischen Mochovce Reaktor 3 hochgefahren werden. Wie die „Krone“ mehrmals berichtete, wird nur 100 Kilometer vor der Staatsgrenze eine tickende Zeitbombe gezündet. Die Sicherheitsmängel sind gravierend und lassen auch bei Oberösterreichs FPÖ die Alarmglocken schrillen.

„Der Ausbau des Atomkraftwerks Mochovce muss unverzüglich gestoppt werden“, schlägt FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr Alarm. Bei der Landtagssitzung am Donnerstag wird er deshalb einen Initiativantrag für eine Resolution an die Bundesregierung einbringen. Mahr hofft auf breite Unterstützung: „Unsere Initiative soll zeigen, dass Oberösterreich sich ganz klar gegen den Ausbau stellt!“

Besorgniserregende Mängel
Die Mängel sind aus Sicht der Experten besorgniserregend. Die Sicherheitshülle des Reaktors ist durch Bohrungen arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Laut Umweltschützern wurden tausende Löcher „einfach im Blindflug“ in die Wände des Reaktors und der hermetischen Kammern gebohrt, um Halterungen für Kabel, Rohre und Dampferzeuger zu befestigen. Im Falle eines Erdbebens wäre der Austritt radioaktiver Stoffen nicht aufzuhalten.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Oberösterreich
08.04.2019 14:00
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung