FPÖ schlägt Alarm

Initiative für prompten Ausbau-Stopp der Atomruine

In weniger als drei Monaten soll im slowakischen Mochovce Reaktor 3 hochgefahren werden. Wie die „Krone“ mehrmals berichtete, wird nur 100 Kilometer vor der Staatsgrenze eine tickende Zeitbombe gezündet. Die Sicherheitsmängel sind gravierend und lassen auch bei Oberösterreichs FPÖ die Alarmglocken schrillen.

„Der Ausbau des Atomkraftwerks Mochovce muss unverzüglich gestoppt werden“, schlägt FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr Alarm. Bei der Landtagssitzung am Donnerstag wird er deshalb einen Initiativantrag für eine Resolution an die Bundesregierung einbringen. Mahr hofft auf breite Unterstützung: „Unsere Initiative soll zeigen, dass Oberösterreich sich ganz klar gegen den Ausbau stellt!“

Besorgniserregende Mängel
Die Mängel sind aus Sicht der Experten besorgniserregend. Die Sicherheitshülle des Reaktors ist durch Bohrungen arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Laut Umweltschützern wurden tausende Löcher „einfach im Blindflug“ in die Wände des Reaktors und der hermetischen Kammern gebohrt, um Halterungen für Kabel, Rohre und Dampferzeuger zu befestigen. Im Falle eines Erdbebens wäre der Austritt radioaktiver Stoffen nicht aufzuhalten.

Mario Zeko
Mario Zeko
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