Pony im Kofferraum:

„Zuviel Platz ist beim Tiertransport gefährlich“

Pony „Nelke“, das im Kofferraum eines Fiat Punto stand, der in Asten von der Polizei kontrolliert wurde und dann weiter nach Unterach fahren durfte, sorgte für viele Lacher und auch Fragen. Der oö. Tiertransportinspektor Stephan Hintenaus erklärt, warum diese Fahrt nicht gestoppt worden ist und welche Regeln für Hunde und Katzen gelten.

„Krone“: Sie wurden wegen des Pony-Transports von der Polizei angerufen.
Stephan Hintenaus: Die Beamten haben richtig reagiert, sich fachkundige Information eingeholt. Vor Ort entscheiden sie, ob die Vorschriften, vor allem Sicherheit für Tier und Fahrer und auch, dass nichts ausläuft, eingehalten sind.

„Krone“: Es ist dann doch ein ungewöhnlicher Anblick.
Hintenaus: Das gibt’s nicht jeden Tag. Man muss abwägen, ob es fürs Tier nicht mehr Stress ist und zu lange dauert, die Fahrt zu stoppen, einen Ersatztransport zu organisieren, es umzuladen. Es kann sein, dass beim Pony-Transport etwas hängen bleibt.

„Krone“: Normal transportieren Private Hunde und Katzen. Was ist zu beachten?
Hintenaus: Dass Tiere keinesfalls am Schoß oder frei im Fußraum, auf der Rückbank oder Hutablage transportiert werden. Katzen gehören in eine Box, die im Fußraum sturzsicher steht oder angehängt ist. Kleine Hunde können mit einem Spezial-Gurt gesichert werden, große Hunde gehören im Kofferraum in eine Box, zumindest muss der Fahrgastraum durch Gitter oder Netz abgetrennt sein. Zu große Boxen sind zu vermeiden.

„Krone“: Warum lieber kleinere?
Hintenaus: Weil im Fall eines Unfalls oder einer Bremsung das Tier sonst herumfliegt. Stehen, hinlegen, umdrehen - mehr ist nicht notwendig.

„Krone“: Gibt’s bei den Transportzeiten Einschränkungen?
Hintenaus: Das ist die Eigenverantwortung der Tierbesitzer.

Interview: Markus Schütz

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