Missbrauchs-Causa

Strugl: „Vorwurf muss ich mir gefallen lassen!“

Bei so einem Fall muss immer Anzeige erstattet werden,„ so Sportminister HC Strache am Mittwoch beim Puls-4-Talk “Pro & Contra"! Von der sah das Sportland OÖ beim Missbrauchsverdacht um einen Langlauftrainer (es gilt die Unschuldsvermutung) aber ab. Der damalige Landesrat Michael Strugl dazu...


„Krone“
Herr Strugl, wann haben sie als Sportlandesrat von der Causa erfahren?
Anfang November!

„Krone“: Und dann?
Hab’ ich mich juristisch erkundigt, was wir tun können – und beschlossen, dass der Trainer keinen Sportler mehr betreuen darf!

Krone“: Apropos: Stimmt es, dass der besagte Trainer auch Sie persönlich trainiert hat?
Er hat mir Trainingstipps gegeben.

„Krone“: Unabhängig davon entstand durch den Verzicht auf eine Anzeige der Eindruck, das Sportland OÖ wollte etwas vertuschen!
Wenn es den Eindruck gibt, ist es nicht das, was wir wollten! Aber allein dadurch, dass wir den Trainer entfernt haben, ist die Causa nicht geheim geblieben!

„Krone“: Trotzdem: Warum wurde keine Anzeige erstattet?
Mir standen nicht die Informationen zur Verfügung, die jetzt Medien haben. Auch haben sich die Betroffenen nie persönlich an mich gewandt und ich hab’ angenommen, die Klasnic-Kommission würde das übernehmen. Aber ich geb’ zu: Den Vorwurf muss ich mir gefallen lassen, hinterher ist man g’scheiter!

Georg Leblhuber, Kronen Zeitung

Georg Leblhuber
Georg Leblhuber
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter