Gesundheitsholding OÖ

„Für alle Spitalspatienten die gleiche Qualität“

„Ich bin den Spitälern hier sehr verbunden“, sagt Franz Harnoncourt (57). Nach Managementaufgaben in Deutschland kehrt er nach Linz zurück. Ab Juni wird er Chef der OÖ Gesundheitsholding sein. Im „Krone“-Interview stellt er sich als Stratege vor, der auch nah am Menschen bleiben will.

„Krone“: Am Sonntag stürzte ein Flugzeug in Äthiopien ab, drei Ärzte aus Oberösterreich fanden den Tod. Geht Ihnen das persönlich nahe?
Franz Harnoncourt : Ich bin den Spitälern und Ärzten hier verbunden. Ich bin daher sehr betroffen. Ich kenne einige Kollegen, die an verschiedenen Stellen der Welt arbeiten. Ich kann auch erahnen, was das für die Familien bedeutet, denn mein Bruder kam bei einem Autounfall ums Leben. Doch das ist 30 Jahre her.

„Krone“: Sie arbeiteten zuletzt in Deutschland. Wohnen Sie jetzt wieder in Linz?
Franz Harnoncourt: Ja, ich bin wieder voll und ganz hier angekommen. Meine Frau und die Kinder wohnten ja auch während meiner Zeit bei den Maltesern Deutschland in Linz und ich pendelte mit dem Auto und per Flugzeug nach Köln. Meine Mutter lebt am Attersee. Oberösterreich ist einfach meine Heimat.

„Krone“: Die Gespag-Krankenhäuser und das Uniklinikum werden schrittweise zusammengeführt. Was heißt denn das praktisch?
Franz Harnoncourt: Die Gesundheitsholding ist der Rahmen für viele Häuser. Praktisch heißt das: Einkauf, technische Ausstattung und Personalentscheidungen liegen in einer Hand, die medizinische Versorgung in den Krankenhäusern wird besser abgestimmt und abgeglichen. Es gibt eine zentrale Führung, in der laufen alle Fäden zusammen. Bis 2020 soll der Aufbau der Gesundheitsholding abgeschlossen sein.

„Krone“: Was heißt das für den Patienten? Nehmen wir an, er wohnt in Ohlsdorf und braucht eine Operation?
Franz Harnoncourt: Er wird im Spital in Gmunden, das zum Salzkammergut-Klinikum gehört, hochwertige medizinische Versorgung vorfinden. Wenn es aber etwas Kompliziertes ist, wird er beraten, welcher Standort der Beste für ihn ist.

„Krone“: Was bedeutet Ihnen Handschlagqualität gegenüber dem Patienten?
Franz Harnoncourt: Es hat für mich große Bedeutung (…)

Das gesamte Interview lesen Sie in der Printausgabe vom 14. März 2019 der Krone Oberösterreich.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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