Sa, 23. März 2019
03.03.2019 20:30

Bergung nach Sturz:

Polizeihelikopter-Crew rettete verirrten Freerider

Ein 30-jähriger Grazer hatte sich am Krippenstein mit seinem Snowboard verirrt und war dann einige Meter abgestürzt. Mit Hilfe der Bergrettung gelang es, den Verunfallten per Taubergung vom Polizeihubschrauber aus zu bergen.

Eine Gruppe aus vier Snowboardern war am Samstag bei leichtem Regen und schlechter Sicht im Skigebiet Dachstein-Krippenstein in die Variante „Eisgrube“ eingefahren. Kurz bevor die Variante wieder in die Piste einmündet, kam einer der Freerider, ein 30-jähriger Grazer, rechts vom Routenverlauf ab und verlor die Spuren seiner Freunde.

Hilflos nach Absturz
Der Sportler fuhr immer weiter durch den dichten Wald bergab und hoffte, auf die Weise wieder auf die Piste zu gelangen. In 900 Meter Höhe, der sogenannten „Holzwerkwand“, stürzte er über eine wenige Meter hohe Felsstufe. Der Snowboarder blieb unterhalb
der Absturzstelle unverletzt liegen, konnte aber nicht mehr vor oder zurück. In seiner aussichtslosen Situation verständigte der Grazer die Notrufnummer des Seilbahnbetreibers und dieser alarmierte die Bergrettung Obertraun.

Zur Rettung vorbereitet
Eine Gruppe Bergretter machte sich auf den Weg zum Verunglückten. An der Unfallstelle wurde der 30-Jährige in der gefährlichen Wand durch die freiwilligen Helfer gesichert und für die Rettung durch den Polizeihubschrauber vorbereitet. Mittels eines variablen Bergetaus konnte der Mann aufgenommen und ins Tal geflogen werden.

Ungeeignete Ausrüstung
Dort warteten bereits seine drei Begleiter, die selbstständig abgefahren waren.
Von den Snowboardern hatte keiner geeignete Ausrüstung für den freien Skiraum mit dabei.
Im Einsatz standen insgesamt neun Mann der Bergrettung Obertraun, ein Mitglied der Alpinen Einsatzgruppe Gmunden sowie die Hubschrauberbesatzung „Libelle Oberösterreich“.

 krone.at
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