So, 26. Mai 2019
23.02.2019 08:00

Naturfreunde

Philipp Liesnig: „Wir lieben die Natur!“

Mehr freie Seezugänge, neue Freizeitinfrastruktur und ein eigenes Wassersportzentrum. Die Naturfreunde machen viel in Kärnten und gewinnen neue Mitglieder.

Die Kärntner Naturfreunde blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück! „Wir durften 2018 rekordverdächtige 1200 neue Mitglieder begrüßen und sind bemüht, deshalb allen Naturfreunden eine noch bessere Infrastruktur zur Verfügung zu stellen“, sagt Landesvorsitzender Philipp Liesnig, den die „BergKrone“ sportlich im tiefwinterlichen Bodental traf. Denn als Landesvorsitzender der Naturfreunde mit kärntenweit mehr als 10.000 Mitgliedern aufgeteilt auf 39 verschiedene Ortsgruppen hat Liesnig Großes vor: „Wir wollen das Kletterzentrum Petzen erweitern, denn bei unserem Kletterevent, der ,Petzen Climbing Trophy‘, trifft sich mittlerweile die Nachwuchskletterelite aus der ganzen Welt in St. Michael ob Bleiburg.“

Stolz ist der 35-jährige Jurist auch auf die neue Boulderhalle der Naturfreunde in Klagenfurt, die im Vorjahr um eine Million Euro errichtet wurde, und mit der eine neue Freizeitinfrastruktur in Kärnten geschaffen wurde. „Heuer wollen wir in der Stadt Spittal eine weitere Boulderhalle bauen und beim Koschutahaus einen eigenen thematisch passenden Kinderspielplatz mit Schwerpunkt Klettern errichten“, erzählt Philipp. „Natürlich wird auch das Kursangebot in unseren Hallen und Zentren dementsprechend ausgebaut, etwa sollen mehr Kinder- und Familienkurse angeboten werden. Dabei können Kinder das Klettern und Bouldern erlernen, während die Eltern zeitgleich die Rückenschule machen oder eine Yoga-Einheit absolvieren.“ Die großartige Initiative „Outdoor against cancer“ liegt Liesnig besonders am Herzen, weil wissenschaftlich festgestellt wurde, dass Sport in freier Natur positive Auswirkungen auf den Menschen hat, vor allem auf jene, die an Krebs erkrankt sind. „Wir beteiligen uns an diesem europaweiten Projekt und wollen Krebspatienten dabei die Teilnahme an den umfangreichen Aktivitäten der Naturfreunden ermöglichen. Dafür werden wir auch unsere Trainer und Naturfreunde-Instruktoren für den Umgang mit Krebspatienten besonders schulen.“

Einen weiteren Fokus wollen die Kärntner Naturfreunde heuer auf das Thema E-Bike legen. „E-Bikes boomen, weil die Fahrräder mit Motor-Unterstützung vielen den Zugang zur Natur und dem Sport erleichtern. Das ist sehr zu begrüßen. Uns geht es jedoch um Bewusstseinsbildung. Wir planen eigene E-Bike-Kurse und Schulungen, damit die E-Bike-Tour in die Berge nicht im Spital endet, aber auch um mögliche Konflikte bereits im Vorfeld zu vermeiden.“ Die Kärntner Naturfreunde sehen sich selbst natürlich als Anwalt, Verteidiger und Interessenswahrer der Natur. Philipp Liesnig: „Die Liebe zur Natur ist unser Grundgedanke, aber diese Liebe für Familien und Kinder in Zukunft leistbar zu halten, ist immer mehr unsere Grundaufgabe. Daher setzen wir uns auch für einen freien und gerechten Zugang zur Natur ein.“ Die erfolgreiche Kampagne für mehr freie Seezugänge wird deshalb fortgesetzt. „Aktiv werden wollen wir auch im Bereich des Wassersports und planen die Errichtung eines eigenen Wassersportzentrums der Naturfreunde, wo wir Kinderschwimmkurse anbieten wollen, aber auch Kajaktouren sowie SUP-Kurse“, so der 35-Jährige: „Und wer sich und seinen Mitmenschen etwas Gutes tun will, der ist bei uns willkommen.“

Hannes Wallner
Hannes Wallner

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