Markus Achleitner

„Sport-Minister“ sieht in der Krise große Chance

„2018 war ein Jahr der Konzepte. Das nächste wird ein Jahr der Umsetzung“, sagte Markus Achleitner gestern bei seinem ersten Presse-Auftritt als neuer Sport-Landesrat. Meinte etwa ein neues Sportgesetz, die Neu-Strukturierung der Vereinsförderung oder Großevents wie die Ruder-WM in Ottensheim. Achleitner sieht aber auch eine große Krise als große Chance.

Das Tennis-Event der Damen in Linz ist seit zwei Jahren ohne Hauptsponsor aus der Wirtschaft. Der Powerman in Weyer auch aus finanziellen Gründen zu Grabe getragen. Viele Vereine und Einzelsportler pfeifen wegen fehlender Sponsoren aus dem letzten Loch.

Sport und Wirtschaft vernetzen
Sport und Wirtschaft verträgt sich oft so gar nicht. „Aber das wird deutlich besser werden“, hofft Achleitner. Grund ist eine der größten Krisen auf dem Arbeitsmarkt. „Der eklatante Mangel an Fachkräften wird dem Sport helfen“, glaubt Achleitner. Denn Investitionen in den Sport stärken das Image von Unternehmen, machen auf dem Arbeitsmarkt interessant. Das weiß Achleitner auch aus seiner Zeit als Chef der Eurothermen. Die etwa neue Mitarbeiter auch dahingehend auswählt, ob sie sich in Vereinen engagieren. Weil in Sport wie in der Wirtschaft Leistung zählt. Daher sollen Sport und Wirtschaft noch mehr vernetzt werden.

Ziel: 20 Millionen Euro
Was bereits unter Achleitner-Vorgänger Michael Strugl begonnen wurde. Wie der Ausbau der Sport-Infrastruktur. So werden bis 2021 über 100 Projekte umgesetzt. Dazu stehen dem Sport jährlich 12,5 Millionen Euro zur Verfügung. „Aber wir müssen dort hin, wo wir bereits waren“, träumt Achleitner von 20 Millionen. Die dann etwa für das ab Jänner kommende Kompetenzzentrum für Mehrkämpferinnen in Linz genützt werden könnte.

Markus Neißl, Kronen Zeitung

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