Bei Aussprache:

Stadt Linz und Land OÖ beenden ihren „Kulturkampf“

„Gut, versöhnlich“, beschreibt ein Mitarbeiter von LH Thomas Stelzer (ÖVP) die Atmosphäre bei dessen Aussprache mit dem Linzer Stadtchef Klaus Luger (SPÖ) im Gefolge des „Kulturkampfs“ um den Theatervertrag. Beide betonten danach ihr „großes Interesse an einem guten Miteinander zwischen Land und Stadt“.

„Natürlich haben wir unterschiedliche Ansichten zu manchen Themen und Aufgaben, aber was uns eint, ist, dass wir großes Interesse an einem guten Miteinander zwischen Land und Stadt haben“, ließen Stelzer und Luger nach ihrer einstündigen Aussprache mitteilen.

„Wille zur Zusammenarbeit“
Beide betonten in einer gemeinsamen Aussendung die gute Gesprächsbasis und den Willen zur Zusammenarbeit - auch zwischen Bruckner Orchester und Brucknerhaus. „Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis Mitte Jänner 2019 eine neue Vereinbarung abzuschließen, damit auch künftig das Bruckner Orchester einen festen Platz im Brucknerhaus haben kann“, so der Landeshauptmann und der Bürgermeister. Diese neue Vereinbarung wird ja durch die Kündigung des Theatervertrages durch die Stadt Linz notwendig.

Man bleibt im Gespräch
Separate Medienarbeit wollten die beiden Politiker danach nicht machen:„Über weitere gemeinsame Aufgaben und deren Finanzierungsfragen bleibe man im engen Austausch, haben LH Stelzer und BürgermeisterLuger vereinbart“, so die Aussendung dürr. Heißt laut der Exegese vom Herrn LH: Man bleibt im Gespräch.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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