07.12.2018 16:18 |

Fluglotsen-Ausbildung

Der Tower-Simulator des Heeres spielt alle Stücke

Im Tower-Simulator in Langenlebarn perfektionieren die Fluglotsen des Bundesheeres ihre Arbeit. Hier trainieren sie, was in Notfällen zu tun ist, und bereiten sich auf Einsätze im Ausland vor.

Die Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule ist die zentrale Ausbildungsstätte der österreichischen Luftstreitkräfte. Rund 80 Ausbildungsplätze werden künftigen Offizieren hier geboten. Nicht nur Militärpiloten und Luftfahrttechniker werden ausgebildet - auch Militärfluglotsen werden am Standort Langenlebarn geschult, und das mithilfe modernster Technik: Mit dem Fluglotsensimulator werden unterschiedlichste Szenarien völlig realitätsnah simuliert.

Der große Vorteil des Simulators liegt in der Vielfältigkeit der darstellbaren Szenarien. Alle österreichischen Militärflugplätze, 180 unterschiedliche Flugzeuge und rund 150 Fahrzeuge kann das Gerät simulieren. Tageszeit oder Wetterwechsel sind für den hochauflösenden Simulator kein Problem, auch die Instrumente entsprechen der Realität.

Ein Fluglotse sollte ähnliche Qualitäten wie ein Pilot besitzen: ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, hohe Konzentrationsfähigkeit über einen längeren Zeitraum und Stressresistenz. Die Auswahlverfahren sind streng, die Anforderungen hoch. Rund sieben Jahre dauert es, bis man die komplette Ausbildung zum Fluglotsen durchlaufen hat - ein Grund dafür, dass aktuell ein Mangel an Fluglotsen herrscht. Rund 55 Militärfluglotsen gibt es aktuell in Österreich, Platz wäre aber für 70.

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