Nicht rechtskräftig

Ex-Bankdirektor zu drei Jahren Haft verurteilt

Drei Jahre Haft, eines davon unbedingt, lautete das Urteil für einen Ex-Bankdirektor aus dem Innviertel. Er soll von Konten von Familienangehörigen und Freunden mehr als eine Million Euro veruntreut haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Prozess gegen den Innviertler fand in Wels statt. Das zuständige Gericht in Ried hatte sich für befangen erklärt. Der ehemalige Bankchef war ein angesehener Mann. Beim Prozess war es ihm daher auch unangenehm, über seine Verfehlungen auszusagen. Er erklärte sich schuldig, mehr wollte er dazu nicht sagen. Laut Anklage hatte der 51-Jährige Konten für Verwandte ohne deren Wissen eingerichtet bzw. weitergeführt und deren Überziehungsrahmen großzügig ausgeschöpft. So hat er etwa vom Konto des Lebensgefährten seiner Tochter 200.000 Euro ergaunert. Weitere Opfer waren seine Ex-Frau, die Lebensgefährtin und Bekannte. Das Geld floss in seinen aufwändigen Lebensstil.

200.000 Euro zurückgezahlt
Das Urteil gegen den geständigen Ex-Bankdirektor, der bisher 200.000 Euro zurückgezahlt hat, ist nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft hat zum Urteil noch keine Erklärung abgegeben.

Kredit für Unternehmer
Mit dem Innviertler waren auch ein Unternehmer, dessen Mutter und seine Stieftochter angeklagt. Ihm hatte der Bankmensch einen großzügigen Kredit gewährt, obwohl er als Bankberater und Stammgast in der Konditorei wissen musste, dass der Firmenchef kurz vor der Pleite steht. Die beiden Frauen hatten trotz geringem Einkommen für den Kredit gebürgt. Gegen die drei wird im nächsten Jahr weiterverhandelt.

Claudia Tröster, Kronen Zeitung

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