Mi, 20. Februar 2019
27.11.2018 06:00

1,66 Promille, aber:

Narkose rettet Alko-Lenker vielleicht Führerschein

Da könnte ein Alkolenker doch glatt seinen Führerschein behalten! Gerettet durch eine Narkose im Welser Spital! Denn nach einem Unfall und einem Vortest, der 1,66 Promille ergeben hatte, konnten die Beamten beim 35-jährigen Gunskirchner keinen vor Gericht anerkannten Alkotest machen - er schlief tief und fest!

Bei einer Kreuzung in seinem Heimatort hatte um Mitternacht der 35-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen verloren, der abhob und seitlich zwischen Bäumen zum Stillstand kam. Der Alko-Vortest beim Unfallopfer ergab 1,66 Promille. Der Unfallgrund schien geklärt, die Führerscheinabnahme stand bevor.

Spital statt Alkomat
Doch dafür hätte es den geeichten Alkomat-Test gebraucht. Weil der Gunskirchner aber eine schwere Ellbogen-Verletzung hatte, kam er vorher ins Welser Spital. Dort wurde er geröntgt, ehe er „ins Röhrchen“ blasen sollte.

Test „verschlafen“
Sollte! Denn der Gunskirchner verschwand im Gipszimmer und offenbar schmerzte das Einrichten des rechten Ellbogens so, dass er eine Narkose bekam. Wegen dieser war der Alkomattest nicht möglich und am Morgen, als die Beamten wieder zum Unfallopfer durften, hatte dieses amtlich nur 0,1 Promille intus . . .

Markus Schütz/Kronen Zeitung

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