Wegen Ski-Diebstahl

Sturms Becherwerfer muss in Kärnten vor Gericht

Fußball National
28.09.2018 12:10
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Er schockierte Europas Sportwelt, sorgte für ein Skandalspiel: 0:2 war Sturm Graz bei der Europa-League-Quali gegen AEK Larnaka hinten, als ein voller Becher den Linienrichter traf. Der sackte blutend zusammen. Die Folgen:  Spielunterbrechung, der Verein muss mit Konsequenzen rechnen. Der Skandal-Fan wurde wegen Körperverletzung angeklagt. Doch jetzt wurde bekannt: Dem Steirer wird schon am 19. Oktober in Kärnten der Prozess gemacht. Allerdings nicht nur wegen Körperverletzung, sondern auch wegen Ski-Diebstahls!

Wie das Landesgericht Klagenfurt am Freitag mitteilte, findet die Verhandlung am 19. Oktober um 12.00 Uhr am Bezirksgericht Hermagor statt.  Als Grund für den Verhandlungsort wird neben der Körperverletzung eine weitere Tat genannt, die dem Steirer zur Last gelegt wird: Er soll im März 2018 im Skigebiet Nassfeld Alpinskier gestohlen haben, wodurch das Bezirksgericht Hermagor zuständig sei.

Der Angeklagte hatte beim Hinspiel der Europa-League-Qualifikation zwischen Sturm Graz und AEK Larnaka (0:2) am 9. August einen vollgefüllten Hartplastikbecher aufs Spielfeld geworfen und einen Linienrichter am Kopf getroffen, dieser erlitt eine Rissquetschwunde. Das Spiel stand daraufhin am Rande des Abbruchs.  Dabei hätte sich der mehrfach vorbestrafte 34-Jährige nie im Stadion befinden dürfen! Denn nach einem Knallkörper-Wurf in Salzburg wurde ihm ein österreichweites Stadionverbot auferlegt! Was hatte er also an jenem Tag in der Merkur-Arena zu suchen?

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