So, 21. Oktober 2018

In letzten 20 Jahren

25.09.2018 06:12

Katastrophenstart: Rapid war nur einmal schlechter

„Natürlich macht man sich angreifbar. Aber wir können jede Position durchgehen, die Spieler sind angeschlagen. Soll ich den Trainer auffordern, jetzt alles zu riskieren, auch neue Verletzte?“ Rapids Sportchef Bickel steht hinter der Brachial-Rotation (acht Neue) von Trainer Djuricin beim 1:2 in Salzburg. „Wir wollten nach der Pause mit frischen Kräften zulegen, etwas bewegen. Der Plan hätte auch aufgehen können.“

Tat er nicht. Weil zu viele Spieler ohne Rhythmus und Form auf dem Platz waren. „Aber darüber diskutieren wir nur, weil uns die Punkte fehlen“, ärgert sich Bickel. „Deshalb sind wir in dieser Scheiß-Situation.“

Vorbei sind die Zeiten, als Rapid nach acht Runden noch die Liga anführte. Letztmals war das 2008 der Fall. Nur einmal startete Grün-Weiß in den letzten 20 Jahren noch desaströser - das war 2006 mit nur acht Pünktchen.

Jetzt hält man bei neun Zählern, liegt 15 hinter den Bullen. Damit ist klar: Bei einem Cup-Aus am Mittwoch in Mattersburg ist Trainer Djuricin nicht mehr zu halten. Auch wenn sich Sportchef Bickel nicht festlegt: „Ich mache kein Ultimatum für ein Spiel. Aber wir brauchen Resultate.“

Bis zur Länderspiel-Pause warten in der Liga dann noch St. Pölten und abermals Mattersburg. Nur drei Siege „retten“ Djuricin …

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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