Abschied naht

Hoeneß: “Für 60 Mio. kann Ribery Bayern verlassen”

Fußball
16.12.2009 15:30
Dem Comeback von Franck Ribery steht nichts mehr im Weg, aber die Zukunft des Franzosen bei Bayern München steht in den Sternen. Uli Hoeneß, der neue Präsident des deutschen Rekordmeisters, fordert von dem 26-jährigen Franzosen ein klares Bekenntnis zum Verein, ansonsten soll er verkauft werden.

"Wenn Ribery im Frühjahr seinen Vertrag nicht verlängert, wäre es wirtschaftlich unverantwortlich, ihn noch zu behalten, denn dann ist er 2011 ablösefrei. Dann würden wir 50 bis 60 Millionen Euro verschenken", soll Hoeneß laut Münchner "Abendzeitung" bei einem Fanclub-Besuch gesagt haben. Der Vertrag des Franzosen läuft noch bis Saisonende 2011.

Hoeneß stellte auch klar, dass Bayern Ribery eine internationale Top-Perspektive in Aussicht stellen müsse - also die reelle Chance, in zwei bis drei Jahren die Champions League zu gewinnen. In Spanien ließen die Reaktionen auf die Hoeneß-Aussage nicht lange auf sich warten. Diverse Medien gehen davon aus, dass der Teamspieler nach dieser Saison bei Real Madrid anheuern wird. Im Sommer war ein Wechsel zum spanischen Rekordmeister gescheitert.

Ribery-Comeback gegen Hertha?
In München steht Ribery nach zwei Monaten hartnäckiger Knieprobleme vor seiner Rückkehr in den Kader. "Es geht ihm besser als je zuvor, weil er ohne Schmerzen trainieren kann", sagte Trainer Louis van Gaal am Dienstag und stellte dem Franzosen im letzten Bundesliga-Spiel des Jahres am Samstag gegen Hertha BSC Berlin einen Kurzeinsatz in Aussicht: "Ich denke, dass er vielleicht für einige Minuten eingewechselt werden kann."

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