Mo, 20. August 2018

Nach Enns und Linz

01.08.2018 18:00

Historische Reise in einem Römerboot auf der Donau

Historiker, Studenten und Freiwillige paddeln im Juli auf der Donau zurück in die Vergangenheit. Sie sind mit einem Ruderboot unterwegs, wie es die alten Römer vor 2000 Jahren benutzt haben. Der originalgetreue Nachbau verlässt im deutschen Ingolstadt den Hafen und legt auch beim „Historischen Festival“ in Enns an.

Als Vorbild für das 16 Meter lange Ruderboot aus Fichten- und Eichenstämmen dienten römische Galeeren, die im Jahr 89 nach Christus auf der Donau patrouillierten. Zwei Wracks wurden 1994 in der Nähe von Ingolstadt gefunden. Unter der Anleitung des Historikers Boris Dreyer von der Universität Erlangen-Nürnberg bauten Studenten, Bootsbauer und Ruderprofis dieses historische Schiff mit den gleichen Materialien und in derselben Bootsbautechnik nach. Getauft wurde es auf den Namen „F.A.N.“ - Fridericiana Alexandrina Navis.
Antike Rudersysteme
Nach der Jungfernfahrt im Mai dienten die Fahrten des 2,2 Tonnen schweren Nachbaus nicht nur als Attraktion, sondern weiterhin wissenschaftlichen Forschungen, etwa um antike Rudersysteme und Segeltechniken zu erproben.
Historisches Festival
Die 20-köpfige Mannschaft, die nun auf der Donau unterwegs ist, steuert bis 4. August Orte in Oberösterreich an. Nach Engelhartszell, Wilhering und Ottensheim kommt das Schiff zwischen 3. und 5. August in den Landesausstellungsort Enns, rechtzeitig zum „Historischen Festival“. Anschließend legt es noch in Linz an, hinterher setzt es seine Fahrt zum Schwarzen Meer fort.


Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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