Mo, 22. Oktober 2018

Oberösterreich wächst:

28.07.2018 13:00

2022 werden 1,5 Millionen Menschen im Land leben

Oberösterreich wächst! Das bestätigt die jüngste Auswertung der Statistik-Abteilung des Landes. Zwar ist die Einwohnerzahl 2017 nicht so stark gestiegen wie in den drei Jahren davor. Sie ist mit 0,58% aber über dem Schnitt der letzten 18 Jahre (0,42%.) Die Marke von 1,5 Millionen Oberösterreichern rückt immer näher.

Zu Jahresbeginn haben in Oberösterreich 1.473.576 Menschen gelebt. Das sind um 7,3% oder 100.442 Personen mehr als Ende 2000 - siehe Grafik. Experten gehen davon aus, dass der Wachstumstrend anhalten wird. Heißt: In vier Jahren fällt die Marke von 1,5 Millionen Einwohnern.

Große Herausforderungen
Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) ist sich der großen Herausforderungen bewusst: „Wir haben auch wegen des prognostizierten Bevölkerungswachstums einen neuen Kurs in der Finanzpolitik eingeschlagen. Wir schaffen Chancen statt Schulden. Die Verwaltungsreform ist am Laufen. Für Menschen mit Beeinträchtigung werden 400 neue Wohnplätze geschaffen. Im ländlichen Raum wird das Breitband ausgebaut“, so Stelzer nach Analyse der aktuellen Auswertung der Statistik-Abteilung des Landes. Die etliche interessante Fakten liefert:

Geburtenüberschuss
Im letzten Jahr erblickten 15.394 Oberösterreicher das Licht der Welt. Das sind 70 weniger als 2016. 13.579 Menschen sind gestorben.

Zu- und Abwanderung
Der Wanderungssaldo ergab im Vorjahr ein Plus von 6716 Personen. In den letzten 18 Jahren ist die Einwohnerzahl übrigens zu drei Viertel (75.858) durch Zuwanderung und zu einem Viertel durch Geburtenüberschüsse (27.683) gestiegen.

Einbürgerungen
1113 Ausländer haben die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten. Das sind um 406 Einbürgerungen weniger als   2016. Die meisten Neo-Österreicher stammen aus dem Ex-Jugoslawien (467). Seit der Jahrtausendwende wurden 54.679 österreichische Pässe verliehen.

Altersschnitt
Mayrhof im Bezirk Schärding ist mit einem Schnitt von 36,1 Jahren die „jüngste“ Gemeinde. Der Landesschnitt liegt bei 41,8 Jahren.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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