Fr, 19. Oktober 2018

„Zutiefst irritierend“

10.07.2018 14:13

KV-Abschluss bei AUA geplatzt: Flugausfälle drohen

Mitten in der Hauptreisezeit ist der Abschluss des neuen Kollektivvertrags für das AUA-Bordpersonal geplatzt: Nach der Einigung auf ein Eckpunktepapier am 1. Mai hätte der fertig ausformulierte Vertragstext am 18. Juni unterschrieben werden sollen. Stattdessen sei er vom Unternehmen wieder aufgeschnürt worden, berichtete der Betriebsrat der heimischen Fluglinie am Dienstag. Für Ende Juli sind Betriebsversammlungen geplant. Nun drohen Verspätungen und Ausfälle.

Die Führung der Austrian Airlines weigere sich, zu dem Anfang Mai abgesegneten Eckpunktepapier zu stehen, erklärte Belegschaftsvertreter und vida-Gewerkschafter Johannes Schwarcz. „Diese Vorgehensweise ist zutiefst irritierend.“ Statt zu unterschreiben, habe die AUA neue Forderungen, unter anderem zur Teilzeit, auf den Tisch gelegt.

Abbruch der Nachverhandlungen „völlig unverständlich“
Dem trat AUA-Sprecher Peter Thier entgegen: „Für uns ist der Abbruch der Nachverhandlungen völlig unverständlich und nicht nachvollziehbar. Wir sind jederzeit unterschriftsbereit und stehen zur Vereinbarung.“ Es sei bei der Ausformulierung des Kollektivvertrags zuletzt nur noch ein Detailpunkt offen gewesen, nämlich die Mehrleistungsfaktorisierung bei Teilzeit-Piloten, sagte der Unternehmenssprecher

Versammlungen Ende Juli geplant
Die KV-Verhandlungen hatten bereits im Frühjahr für Flugausfälle aufgrund von Betriebsversammlungen gesorgt. Nun drohen während der Hauptreisezeit erneut Verspätungen und Ausfälle. „Sollte nicht umgehend eine Lösung auf dem Tisch liegen, dann werden wir das Personal im Sommer im Rahmen von Betriebsversammlungen umfassend informieren“, drohen die Betriebsräte. Die Versammlungen seien für Ende Juli geplant.

Bessere Auslastung und mehr Passagiere im ersten Halbjahr
Die Austrian Airlines befand sich im heurigen ersten Halbjahr im Steigflug und verbuchte ein deutliches Plus bei den Passagieren sowie eine bessere Auslastung. Die Zahl der beförderten Fluggäste erhöhte sich in den ersten sechs Monaten um 9,8 Prozent auf 6,4 Millionen, geht aus den Zahlen der deutschen Konzernmutter Lufthansa von Dienstag, hervor.

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