Franz Voves hatte mit einer Aussage nach der Regierungssitzung am Montag für Irritation und Verstimmung im steirischen Thermenland gesorgt: Auch das touristische Aushängeschild Loipersdorf sei mittlerweile in die Verlustzone geschlittert, meinte der Landeshauptmann.
Loipersdorfer "werden positiv bilanzieren"
"Stimmt absolut nicht!", protestieren nun die Betreiber, die einen Imageschaden befürchten. Statt des behaupteten Verlustes von 1,2 Millionen Euro gebe es beim Umsatz - trotz Krise - sogar ein dickes Plus: "16,5 Millionen Euro Gesamtleistung können sich sehen lassen, wir werden heuer positiv bilanzieren." Acht Millionen Euro würden in den nächsten Monaten investiert.
Grüne: Landeshauptmann als "Mitwisser"
In der Causa Fohnsdorf kommt es indes am Freitag zum großen Showdown im Landtag. KPÖ-Abgeordnete Claudia Klimt-Weithaler wird den Landeshauptmann unter anderem mit der Dringlichen Anfrage konfrontieren, warum er nicht den Rechnungshof prüfen lasse. Die Grünen werfen Voves vor, als Gemeindereferent seit 2005 über die Missstände Bescheid zu wissen, bislang aber nobel geschwiegen zu haben.
SPÖ-Gegenschlag
Die SPÖ holt allerdings zum Gegenschlag aus und will dem schwarzen Tourismusreferenten am Freitag gleich 34 Fragen stellen. So soll Hermann Schützenhöfer unter anderem darüber Auskunft geben, wie viel Geld aus seinem Ressort in das Projekt geflossen ist.
von Gerhard Felbinger, Gerald Schwaiger ("Steirerkrone") und steirerkrone.at











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