So, 23. September 2018

Lauda bemängelt Strafe

25.06.2018 08:30

Wolff: „Vettel schätzte die Situation falsch ein!“

Nach Startcrash des Deutschen entwischte Hamilton in Le Castellet zum Sieg, eroberte vor Grand Prix von Österreich die Führung in der Formel-1-WM zurück.  Kritik kam auch von Mercedes am Ferrari-Bruchpiloten.

Mit einem Punkt Rückstand nach den zwei sieglosen Rennen in Monaco und Montreal war Lewis Hamilton zum Formel-1-GP nach Le Castellet gekommen - und kommt nach einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg als WM-Führender mit 14 Zählern Vorsprung zum nächsten Stopp nach Österreich…weil Sebastian Vettel wie schon im Qualifying, als er das Auto zu sehr ins Rutschen brachte und nur Dritter geworden war, Nerven zeigte: Der Deutsche räumte gleich in der ersten Kurve nach dem Start Hamiltons Mercedes-Kollegen Valtteri Bottas ab.

Die Front des Ferraris war kaputt, eine Fünf-Sekunden-Strafe gab es obendrein, so wurde Vettel trotz beherzter Aufholjagd nur Fünfter. Bottas landete noch auf Rang sieben. „Wenn einer dein Rennen zerstört, sollte er nicht auch noch eine Aufholjagd starten können und vor dir ins Ziel kommen“, kritisierte Hamilton die milde Strafe für Vettel. Wie auch Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda: „Wir hätten einen Doppelsieg erzielen können. Dass er nur fünf Sekunden bekommen hat, ist ein gewaltiger Fehler.“

Teamchef Toto Wolff (oben im Bild) ist da milder: „Ich will ihn nicht verurteilen, beide Beteiligten waren dann Letzte, das war Schaden genug“, kritisiert der Wiener, „Sebastian hat die Situation falsch eingeschätzt und wertvolle Punkte verloren.“

„Geben niemals auf“
Dass das um ein Rennen verspätet eingesetzte Motoren-Update bei Mercedes nun den ersten Sieg nach zwei Rennen brachte, erleichterte auch Weltmeister Hamilton: „Es zeigt, dass  dieses Team niemals aufgibt und die Grenzen auslotet.“

Nächste Station ist schon am Sonntag Spielberg, wo ein starkes  Aggregat mindestens ebenso wichtig ist: „Österreich war ein guter Platz für uns in den letzten Jahren“, weiß Wolff, „und der Motor funktioniert - ich bin vorsichtig optimistisch.“

Stefan Burgstaller, Kronen Zeitung, Le Castellet

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