Die kleine Laura hatte am 17. November ihrer Mutter vom Fenster aus nachschauen wollen und dabei wohl den Halt verloren. Eine Nachbarin hatte die Hilfeschreie des am Gesims baumelnden Kindes noch gehört und sah gerade aus dem Fenster, als Laura in die Tiefe stürzte. Die Kleine schlug auf dem Gehsteig auf und blieb liegen. Sie wurde unter anderem mit Wirbel- und inneren Verletzungen auf die Grazer Kinderchirurgie gebracht und mehrmals operiert.
Keine Schmerzen
Laura verspüre keine Schmerzen, könne aber nach wie vor noch nicht gehen, erklärte Michael Höllwarth nun eine Woche nach dem Unglück. Es sei noch zu früh, um auszuschließen, dass sie wieder eigene Schritte setzen können werde. Derzeit müsse sich ihr körperlicher und psychologischer Zustand noch stabilisieren, dann würden weitere neurologische Tests durchgeführt.
Reha-Zentrum für Kinder dringend nötig
Höllwarth meinte weiter, dass die Schülerin auch bald in einem Rollstuhl die Gänge erkunden können werde. Im selben Atemzug wies der Facharzt darauf hin, dass in Graz ein Rehabilitationszentrum für Kinder dringend notwendig sei. In der Steiermark würden zwar in diversen anderen Reha-Institutionen junge Patienten aufgenommen, aber wirklich kindergerecht seien diese nicht. Er befürworte die Einrichtung von drei Zentren österreichweit - jeweils im Westen, Osten und Süden.
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