Fr, 19. Oktober 2018

Durch Ausbau der FH:

16.06.2018 08:00

Wels will kleine, feine Studentenstadt werden

Rund 2000 Studenten sind derzeit an der Fachhochschule Wels inskribiert. In der Innenstadt merkt man von den jungen Leuten aber wenig. Bürgermeister Andreas Rabl will deshalb den Ausbau des Studienangebots forcieren. Wenn die eww als Nachbar der FH wegzieht, soll der Weg für einen Ausbau frei sein.

„Wir brauchen mindestens doppelt so viele Studenten, damit man von ihnen in der Innenstadt was merkt. Dieses Ziel sollten wir uns für die nächsten zehn Jahre stecken“, sagt der Welser Bürgermeister. Seinem Vorhaben, Wels zu einer kleinen, feinen Studentenstadt zu machen, kommt eine Personalentscheidung zu gute: Neuer Dekan der Fachhochschule Wels ist ab September Michael Rabl, der Schwager des Bürgermeisters. „Das ist kein Nachteil, in der Verwandtschaft redet es sich leichter“, sagt der FP-Stadtchef ganz offen.

Technikangebot soll ausgeweitet werden
In den Welser Betrieben und auch in der Umgebung werde man in Zukunft viel mehr Technikspezialisten brauchen. Andreas Rabl denkt zum Beispiel auch an Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Flugzeugbau. Die Verkehrsanbindung von Wels wäre gut, auch ein kürzlich eröffnetes Studentenheim käme gut an und man würde bereits den Bau eines weiteren andenken.

eww übersiedelt auf Lagerhaus-Platz
Als fix gilt, dass die eww - der Nachbar der FH in der Stelzhamerstraße - in den nächsten Jahren ihren Standort verlassen wird. Die eww plant nämlich eine Übersiedelung in die Knorrstraße, von wo das Lagerhaus Mitte weggehen wird.

Auch Welios soll eingebunden werden
Bereits 2020/2021 könnte damit ein Grundstück frei werden, dass die Ausbildungsstätte für Erweiterungen nutzen könnte. Rabl will für die Studentenstadt auch das Welios nutzen - es müsste aber auch umgestaltet werden, damit das Technikinteresse angehender Studenten und nicht nur das von Kindern geweckt werden kann. 

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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