Grusel-Alarm

"Paranormal Activity" jetzt in unseren Kinos

Kino
18.11.2009 15:34
Alle Jahre wieder überraschen Low-Budget-Filme an der Kinokasse. Ob "Blair Witch Project" (1999) oder "Open Water" (2004), stets sollten die verwackelten Aufnahmen als vermeintlich authentische Bilder den Zuschauer das Fürchten lehren. Der neueste US-Horrorstreifen dieser Art: "Paranormal Activity".

Für nur rund 15.000 Dollar produziert, spielte der Film bisher weltweit fast 100 Millionen Dollar ein. Das Kammerspiel erzählt von einem Pärchen, in dessen Haus es nachts spukt.

Börsenmakler Micah tritt gegen die Geister mit moderner Technik an. Er filmt sein Schlafzimmer nachts und sieht sich die Bilder nach dem Aufwachen im Schnelldurchlauf an. War da nicht ein Schatten? Warum fiel die Tür zu, obgleich es doch gar keinen Luftzug geben konnte? Immer häufiger wecken Geräusche das Ehepaar auf.

Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film:
Ganz im Fahrwasser von "Blair Witch Project" bedient sich dieser fesselnde und minimalistische Low-Budget-Horror-Thriller des israelischen Filmemachers Oren Peli eines düsteren Pseudodokumentarstils.

Gebannt starren wir auf schwarzgraue, verhuschte Nachtsichtaufnahmen, auf denen das Böse schemenhaft eskaliert. Übernatürlicher Schlafzimmer-Grusel pur, subtil, aber perfide umgesetzt, der das Kinopublikum gekonnt anleitet, sich die Chronik einer angekündigten Katastrophe selbst auszumalen.

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