Für nur rund 15.000 Dollar produziert, spielte der Film bisher weltweit fast 100 Millionen Dollar ein. Das Kammerspiel erzählt von einem Pärchen, in dessen Haus es nachts spukt.
Börsenmakler Micah tritt gegen die Geister mit moderner Technik an. Er filmt sein Schlafzimmer nachts und sieht sich die Bilder nach dem Aufwachen im Schnelldurchlauf an. War da nicht ein Schatten? Warum fiel die Tür zu, obgleich es doch gar keinen Luftzug geben konnte? Immer häufiger wecken Geräusche das Ehepaar auf.
Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film:
Ganz im Fahrwasser von "Blair Witch Project" bedient sich dieser fesselnde und minimalistische Low-Budget-Horror-Thriller des israelischen Filmemachers Oren Peli eines düsteren Pseudodokumentarstils.
Gebannt starren wir auf schwarzgraue, verhuschte Nachtsichtaufnahmen, auf denen das Böse schemenhaft eskaliert. Übernatürlicher Schlafzimmer-Grusel pur, subtil, aber perfide umgesetzt, der das Kinopublikum gekonnt anleitet, sich die Chronik einer angekündigten Katastrophe selbst auszumalen.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.