Aber die Tiroler setzten sich für 2011 durch: "Es wird wieder das klassische Programm geben", betonte KSC-Präsident Michael Huber. Das bedeutet am Freitag den Super-G, am Samstag die Abfahrt auf der Streif und am Sonntag den Slalom am Ganslernhang. Auch werden im Jänner für die Kombination aus Abfahrt und Slalom Weltcuppunkte vergeben. "Wir haben damit weltweit als einzige Veranstalter die klassische Kombinationswertung und das auch 2011 noch. Das wurde mir bei der Herbstsitzung der FIS in Zürich vom Präsidenten Gianfranco Kasper zugesichert", sagte Huber. "Wie es dann weitergeht, wird erst noch diskutiert."
100.000 Euro für mehr Sicherheit
Um die Sicherheit auf der berühmten Streif zu erhöhen, wurden für den Lärchenschuss neue Sicherheitszäune angeschafft. Die Kosten von 100.000 Euro übernimmt der KSC.
"Nachwuchs lag dem Toni am Herzen"
"Und im Gedenken an Toni Sailer haben wir für die kommenden Rennen auch eine Nachwuchsaktion gestartet", berichtete Huber. Hatten bisher Jugendliche bis zum 15. Lebensjahr freien Eintritt, so wurde diese Grenze um zwei Jahre auf das 17. Lebensjahr (Jahrgang 1993) erhöht.
"Weil der Nachwuchs ist Toni immer am Herzen gelegen", begründete Huber. Sailer war nicht nur erfolgreicher Rennläufer mit drei Mal Olympia-Goldenen und sieben Weltmeistertiteln, sondern war auch jahrelang Leiter der Kitzbüheler Kinderskischule. Noch dazu leitete Sailer 17 Jahre lang Trainingscamps für den Nachwuchs in Kanada.
Am Dienstagabend gab es nach einem Gedenkgottesdienst für Toni Sailer in der Kitzbüheler Stadtpfarrkirche noch eine Filmvorführung. Gezeigt wurde im Kitzbüheler Kino die schwarz-weiß Romanze "Der schwarze Blitz" aus dem Jahr 1958. Jener Film, der Sailer schließlich auch zu einem Leinwand-Helden gemacht hatte.








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