Schwer bewaffnet

"Schwertkämpfer" wollte Polizeiposten in Weiz stürmen

Steiermark
14.11.2009 12:24
Ein verwirrter Holländer hatte Samstag früh offenbar vor, eine Polizeiinspektion in Weiz zu stürmen. Schwer bewaffnet - mit Schwert, Machete und Messer - bezog er im Vorraum Stellung und beteuerte, dass ihn nur eine Kugel stoppen könne. Der 39-Jährige, dem kurz zuvor der Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer abgenommen worden war, befindet sich nun in der Landesnervenklinik.

Gegen 4 Uhr früh hatten die Uniformierten den niederländischen Autolenker, der in Weiz wohnt, angehalten und seinen Alkoholspiegel kontrolliert. Der Test ergab zwei Promille - dem 39-Jährigen wurde der Schein entzogen. Etwa zwei Stunden später kam der Mann dann auf die Inspektion. Er war mit Tarnhose und Militärstiefeln bekleidet und bewaffnet: mit einem Schwert (mehr als einen Meter lang), einer 64 Zentimeter langen Machete und einem 42 Zentimeter langen Messer.

Beamte legten Schutzkleidung an
Im Raum für den Parteienverkehr setzte sich der noch immer schwer Betrunkene auf eine Bank und wartete erst einmal ab. Nach einiger Zeit begann der 39-Jährige, mit dem Schwert auf den Boden zu klopfen, und verkündete, dass ihn "nur eine Kugel stoppen" könne. Daraufhin zogen sich die Beamten ihre Schutzkleidung an. Doch bevor sie den "blauen Rambo" festnehmen konnten, war dieser wieder verschwunden.

Verdächtiger stellte sich später
Als die Fahndung bereits lief, kam der Verdächtige schließlich gegen 7.15 Uhr auf die Dienststelle zurück - diesmal unbewaffnet. Die Polizisten sperrten ihn in eine Zelle. Laut Exekutive schlug der Inhaftierte dort mit dem Kopf gegen die Gitterstäbe und setzte auch noch den Raum unter Wasser. Er hatte offenbar den Abfluss des Waschbeckens verstopft. Logische Folge: Sigmund-Freud-Klinik Graz.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Steiermark



Kostenlose Spiele