Wasser stieg rasant

Fischer im Inn auf Sandbank gefangen - von Heli gerettet

Tirol
10.11.2009 14:33
Ein 63-jähriger Fischer ist am Dienstagvormittag im Inn bei Tösens (nahe der Grenze zur Schweiz) auf einer Sandbank vom Wasser eingeschlossen worden. Der Mann aus Hall und sein Begleiter kannten die Stelle als idealen Anglerpunkt, wo die Fische besonders gut beißen. Die beiden wussten aber auch um die Gefahr an dieser Stelle: "Wir müssen den Fluss genau beobachten, weil er sehr schnell steigen kann", machten sie sich noch zuvor aus.

So kam es dann auch. Binnen zwei bis drei Minuten stieg der Wasserspiegel so weit an, dass jener Fischer, der sich gerade auf der Sandbank befand, nicht mehr zum Ufer zurück konnte.

Die spektakulären Bilder der Rettungsaktion findest du in der Infobox!

Der 63-Jährige musste in der Mitte des reißenden Flusses bleiben, bis die Rettungskräfte mit einem Helikopter anrückten und ihn aus seiner misslichen Lage befreiten.

Die Einsatzkräfte nahmen es mit Humor und fragten den Mann, ob er bei dem ganzen Aufwand wenigstens einen großen Fisch gefangen hätte: Der Angler musste aber leider verneinen.

Schleusen von Schweizer Kraftwerk geöffnet
Der Wasserspiegel stieg so rasant an, weil auf schweizer Seite ein Kraftwerk die Schleusen geöffnet hatte. Laut Polizei aber kein Grund zur Beunruhigung: "Das kommt alle paar Wochen einmal vor", so einer der Beamten.

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