08.05.2018 08:12 |

Geldwäsche-Skandal

F1-Betrug? Ermittlungen rund um Rennen in Monza

Betrugsskandal in der Formel 1? Die Staatsanwaltschaft in Italien hat Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung rund um das Rennen in Monza aufgenommen. Es geht dabei um 80 Millionen Euro. Laut Behörden wurde der ehemalige F1-Boss Bernie Ecclestone befragt - er habe jeden Vorwurf der Steuerhinterziehung zurückgewiesen. Nicolas Todt, Sohn des Weltverbandspräsidenten Jean Todt, wurde ebenfalls vernommen.

Die Formel 1 ist ein Millionen-Geschäft! Auch abseits der Rennen geht es um viel Geld, doch nun ermittelt die Staatsanwaltschaft in Monza wegen Steuerhinterziehung. Der Vorwurf: Über Formel-1-Sponsorenverträge sollen mehrere Gesellschaften in Italien und im Ausland mit falschen Rechnungen für Piloten-Sponsorenverträge Schwarzgeld am italienischen Fiskus vorbei geschleust haben.

Konkrekt wird gegen die Betreibergesellschaft des Autodromo in Monza ermittelt. 82 Personen sollen dabei verwickelt sein, berichtete die römische Tageszeitung „La Repubblica“ am Montag.

Auch andere Rennen betroffen?
Der Skandal könnte aber noch weitere Kreise ziehen. Die Ermittler schließen nämlich nicht aus, dass dieses System zur Geldwäsche auch in anderen Ländern, in denen Formel-1-Rennen stattfinden, praktiziert wurde.

Am Sonntag (15.10 Uhr) ist die Formel 1 in Barcelona zu Gast.

krone Sport
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