Dazu kommen noch 150 Zulieferer, die nun um ihr Geld bangen müssen. Allerdings beträgt die eigentliche Überschuldung des Unternehmens "nur" 900.000 Euro, weil den 3,8 Millionen Euro an Verbindlichkeiten auch ein Betriebsvermögen von 2,9 Millionen Euro gegenübersteht. Daher ist sogar eine Weiterführung denkbar – allerdings mit reduziertem Personalstand.
90 Prozent der Aufträge von Continental
Maini ist auf Diesel- und Benzineinspritzsysteme spezialisiert. Hauptauftraggeber ist die deutsche Continental AG. Diese hat aber angekündigt, nächstes Jahr um 60 Prozent weniger Aufträge zu vergeben. Diesen Wegfall konnte Maini nicht mehr ausgleichen.
Für die leidgeprüften Mitarbeiter ist die Situation nicht neu. Bereits 2006 musste das Vorgänger-Unternehmen nach einer Auftragsflaute Insolvenz anmelden, konnte damals aber durch den Einstieg des indischen Maini-Konzerns fortgeführt haben.











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