Mi, 16. Jänner 2019

NBA-Knüller

30.04.2018 08:30

King James wartet auf Pöltl in 2. Play-off-Runde!

Seit 2011 hat Basketball-Megastar LeBron James mit seine Klubs stets das Finale erreicht. Geht es nach den Toronto Raptors, dann soll diese Stolze Serie von „King James“ schon bald Geschichte sein. „Wir wollen das Team sein, das diese beendet. Und wir haben die Fähigkeit, das auch zu schaffen“, betonte Torontos All-Star DeMar DeRozan vor dem neuerlichen Play-off-Duell mit den Cleveland Cavaliers.

Schon in den beiden vergangenen Jahren kam es zu diesem Aufeinandertreffen in der Postseason.: 2016 setzten sich die "Cavs" im Eastern-Conference-Endspiel mit 4:2 in der "best of seven"-Serie durch. Anschließend gewann James durch einen 4:3-Finalerfolg über die Golden State Warriors auch seinen dritten NBA-Titel nach den beiden Triumphen mit Miami Heat (2012, 2013)

Im Vorjahr fegte Cleveland dann im Conference-Halbfinale sogar mit einem 4:0 über den Klub von Österreichs NBA-Pionier Jakob Pölt hinweg. Nun kommt es am Dienstagabend (Mittwoch 2:00 Uhr MESZ) erneut in der Runde der letzten Acht zum Kräftemessen der Raptors mit dem 14-fachen All-Star James und Co. Und diesmal stehen die Chancen viel besser für Toronto, meint DeMAr DeRozan (im Bild).

Wir dürfen uns nicht davon beirren lassen, was letzts Jahr, oder vor zwei Jahren passiert ist", merkte Torontos Cheftrainer Dwane Casey an. Statt sich zu sehr mit der Vergangenheit zu beschäftigen, müssen man sich auf das Jetzt und eigene Stärken konzentrieren. "Wir wissen, was wir zu tun haben, wir müssen unser Spiel durchziehen, das Tempo vorgeben und gut verteidigen, ganz egal, wer unser Gegner ist."

Auch hätten die Indiana Pacers perfekt vorexerziert, wie man Cleveland ausschalten kann, obwohl sie am Sonntag nach einer 101-105-Niederlage am Ende mit 3:4 das Nachsehen hatten. Wir müssen physisch hart und mit voller Intensität spielen, um jeden Ball kämpfen. Wir müssen sie respektieren, dürfen aber nicht zu viel Respekt haben", erklärte der Chefcoach der Raptors.

Klarer 110:96-Heimsieg von Houston über Utah
Die Houston Rockets sind am Sonntag erfolgreich in die zweite Play-off-Runde der National Basketball Association (NBA) gestartet. Der Grunddurchgangsgewinner und Titelfavorit feierte einen klaren 110:96-Heimsieg über Utah Jazz und stellte damit in der „best of seven“-Serie auf 1:0. Bester Spieler auf dem Parkett war einmal mehr James Harden mit 41 Punkten, acht Rebounds und sieben Assists.

Der Mann mit dem markanten Vollbart versenkte gleich sieben seiner zwölf Dreierversuche. „Er ist ein spezieller Spieler. Es ist schwer, all die Dinge, die er tut, zu würdigen. Er beeinflusst das Spiel in vielerlei Hinsicht. Wir müssen es für ihn schwerer machen“, meinte Jazz-Trainer Quin Snyder nach dem Match, in dem sein Team zwischenzeitlich mit bis zu 27 Punkten (37:64/23.) zurückgelegen war.

Vor allem die Absenz des angeschlagenen Aufbauspielers Ricky Rubio schwächte Utah deutlich. Der 27-jährige Spanier wird laut Snyder wegen einer Beinverletzung auch im zweiten Spiel in der Nacht auf Donnerstag (ab 2.00 MESZ) fehlen. Laut Medienberichten könnte er sogar für die gesamte Serie ausfallen.

Play-off-Ergebnisse der NBA vom Sonntag („best of seven“):
Eastern Conference, Auftaktrunde, 7. Spiel: Cleveland Cavaliers - Indiana Pacers 105:101 - Endstand der Serie: 4:3
Western Conference, 2. Runde, 1. Spiel: Houston Rockets - Utah Jazz 110:96 - Stand in der Serie: 1:0

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