Di, 16. Oktober 2018

Mordfall Krenn:

26.04.2018 10:00

Wirt aus Oberösterreich beteuert seine Unschuld

„Ich hab’ von dem Tatplan nichts gewusst“, beteuert Wirt Robert Scharinger (29) im Mordprozess um den Fall Krenn in Salzburg seine Unschuld. Er habe weder mit dem Tod, noch mit dem Verschwinden der Leiche etwas zu tun. Scharinger wird vom mitangeklagten Musiker Richard Hemetsberger belastet.

Als Anstifter des Mordes stellt Hemetsberger, der nur einen schweren Raub mit Todesfolge und einen Einbruch zugibt, den Wirt aus dem oberösterreichischen Haigermoos dar. Im Schweinestall von Robert Scharinger wurde auch die Leiche des vermögenden 63-jährigen Salzburgers Roland Krenn gefunden. Neben den zwei Männern soll auch die Freundin des Musikers (21) beim Mordkomplott mitgemacht haben. Sie leugnet.

Wirt Robert Scharinger wies Motiv zurück
Das mutmaßliche Motiv - laut Staatsanwältin Sabine Krünes wollte sich das Trio mit dem Geld des Mordopfers ein schönes Leben machen - wies Robert Scharinger bei seiner Aussage am Mittwoch zurück: „Ich habe von zu Hause viel geerbt und immer genug Geld gehabt.“ Dass der Musiker ihn belastet, basiere rein auf dessen „kranken Phantasien“

Ermittlungsergebnisse machen Oberösterreicher verdächtig
Doch Ermittlungsergebnisse, vor allem Dutzende SMS-Nachrichten zwischen ihm und Hemetsberger, machen den Oberösterreicher verdächtig. Der Musiker sei sehr emotional gewesen, habe bei ihm oft angerufen oder SMS geschrieben, vor allem dann, wenn er getrunken oder Drogen genommen habe, so die Erklärung. Richard Hemetsberger hatte bei Scharinger 12.000 Euro Schulden. Geld, das er sich auch für den Kauf von Kokain ausgeborgt haben soll.

Psychiaterin Adelheid Kastner sagte aus
Nach der Einvernahme des Wirtes bestätigte ein DNA-Gutachten, dass bei der Spurenauswertung nur biologische Spuren von Hemetsberger sichergestellt wurden. Am späten Nachmittag sagte Psychiaterin Adelheid Kastner aus. Der Prozess wird fortgesetzt.

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