Loibacher Feld:

Ein Ruf nach einem Verbot der Gedenkfeier

Kärnten
21.04.2018 16:29

Weil die jährliche Gedenkfeier für kroatische Kriegsopfer auf dem Loibacher Feld bei Bleiburg bereits länger umstritten ist, fordert Landeshauptmann Peter Kaiser nun den Bund dazu auf, gegen das angeblich faschistische Treffen Mitte Mai vorzugehen. Kärnten habe dazu nämliche keine rechtliche Legitimation...

„Das Land Kärnten erteilt jeglicher Form politischer Extremismen eine unmissverständliche Absage. Das gilt insbesondere für rechtsextreme Kundgebungen im Schoße eines als kirchliche Prozession Mitte Mai stattfindenden Treffens am Loibacher Feld“, meint Landeshauptmann Kaiser: „Es darf nicht sein, dass dort Rechtsextreme ihre verbotene ideologische Einstellung offen zur Schau tragen.“
 

Es wird gefordert das Treffen zu verhindern
 
Kärnten selbst könne das Treffen jedoch nicht verhindern, da es sich um eine kirchliche Veranstaltung auf Privatgrund handle. Kaiser fordert daher den Bund dazu auf, das Treffen zu verhindern. Sollte das nicht möglich sein, müssten zumindest strenge sicherheitspolizeiliche Maßnahmen gesetzt werden.

Die Kroaten gedenken bei dieser Veranstaltung jenen Landsleuten, die nach Kriegsende von den Briten an die Partisanen ausgeliefert und in weiterer Folge hingerichtet wurden.

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