Die Eckpfeiler der wichtigen Reform sind klar, offen ist die neue Rechtsform der Graz AG. Grün will eine Graz GmbH, weil die Politik mehr Einfluss auf das Unternehmen hätte. Auch die VP unter Siegfried Nagl tendiert nun zu dieser Lösung, die für Graz AG-Betriebsratschef Horst Schachner (SP) allerdings ein rotes Tuch ist.
Schachner: "Streik schließe ich dezidiert nicht aus. Wir lassen eine GmbH nicht zu, der Polit-Einfluss wäre zu groß. Ich fürchte, dass die Politik Kapital aus dem Unternehmen abziehen würde."
Interne Querelen bei den Grünen
Die Grünen wiederum untermauern erneut ihren Ruf als Chaostruppe. Während Rücker zeigt, dass sie nicht nur die grüne Klientel befriedigen sondern realpolitisch agieren kann (siehe die Reform), agieren andere bizarr, wie Gemeinderat Gerhard Wohlfahrt. Der arbeitet seit einem Jahr (!) die Reform mit aus, um sich nun zu distanzieren und Rücker in den Rücken zu fallen. Aber auch andere grüne Gemeinderäte stehen nicht hinter der Chefin...
Wenn am Donnerstag die Basis über die Reform entscheidet, muss es Konsequenzen geben. Rücker und Reform oder ihre Gegner und keine Reform – für alle(s) wird kein Platz mehr in der Partei sein.
"Graz Inoffiziell" von Gerald Richter, "Steirerkrone"








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