Mo, 23. Juli 2018

Melbourne-Auftakt

22.03.2018 08:17

Ferraris „Super-Seb“ nimmt Lauda ins Visier!

Ferraris „Super-Seb“ nimmt Lauda ins Visier. Mit sieben Siegen könnte Vettel schon in dieser Formel-1-Saison zum zweiterfolgreichsten Scuderia-Piloten aller Zeiten aufsteigen. Vor dem Start in Melbourne hat der Deutsche aber noch „Rätsel“ zu lösen.   

Albert Park, zwischen South Melbourne und dem St. Kilda Beach gelegen, beginnt am Sonntag die 245 Tage dauernde Formel-1-Hatz rund um den Globus. Dabei will Sebastian Vettel die bereits zehn Jahre andauernde Durststrecke beenden, den ersten WM-Titel seit Kimi Räikkönen für die Scuderia Ferrari einfahren: „Wir konnten bei den Tests in Barcelona viele Daten sammeln, aber Gewissheit wird es erst in Australien geben“, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff, der Vettel und das „Bullen-Duo“ Verstappen und Ricciardo nur ganz knapp hinter dem „Silberpfeil“ sieht. Für Vettel zu viel.

„Wir haben im vergangenen Jahr einen großen Schritt nach vorne gemacht, als es aber in die entscheidende Phase ging, waren wir nicht nahe genug dran. Doch daraus haben wir unsere Schlüsse gezogen“, sagt der vierfache Weltmeister, glaubt aber, dass „am Auto noch das eine oder andere Rätsel zu lösen ist“. Vettel schiebt daher die Favoritenrolle vorerst ein wenig zur Seite: „Mercedes sieht sehr, sehr stark aus.“

Nur noch knapp hinter Lauda
Bei seiner Jagd nach der WM-Krone könnte Vettel bereits heuer zum zweiterfolgreichsten Ferrari-Piloten aller Zeiten aufsteigen. Klar, in Maranello ist Michael Schumacher der uneingeschränkte „König“, der Deutsche kletterte 181-mal ins Cockpit der „roten Göttin“ und feierte dabei 72 Siege. Noch liegt der Heppenheimer hinter Niki Lauda (15, unten im Bild), Alberto Ascari (13), Felipe Massa, Fernando Alonso (je 11) sowie Rubens Barrichello und Kimi Räikkönen (je 9) nur an achter Stelle, mit sieben Siegen würde er allerdings schon mit Österreichs Dreifach-Weltmeister gleichziehen. „Seit ich ein kleines Kind war, hatte ich davon geträumt, einmal für Ferrari fahren zu dürfen“, sinniert Vettel, „jetzt darf ich schon seit ein paar Jahren diesen Traum leben. Ich weiß auch, dass der Druck hier extrem groß ist, aber meine Leidenschaft ist ungebrochen.“

Muss er auch, die Geduld von Sergio Marchionne („Entweder haben wir ein Monster oder Müll gebaut“) ist enden wollend – der Ferrari-Boss will in seinem Abschiedsjahr Resultate sehen.

Richard Köck, Melbourne, Kronen Zeitung

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