Vorbild Stadlober

Lösch: „Kann über meine eigene Blödheit lachen“

Wintersport
14.03.2018 08:20
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Claudia Lösch schied bei den Paralympics in der Super-Kombination auf dem Weg zu Gold mit einem „Anfängerfehler“ aus. Gernot Morgenfurt freute sich über Blech.

Claudia Lösch riskierte in der Super-Kombi der Paralympics in Pyeongchang alles. Nach Platz drei im Super-G stieß die Monoskifahrerin im Slalom im Flachen die Stangen mit dem Helm weg, im Steilen mit der Innenhand. Die 29-Jährige war pfeilschnell unterwegs, nahm der vor ihr gestarteten Slalom-Spezialistin Anna Lena Forster viel Zeit ab, ehe sie ausschied.

Wenig später war klar: Hätte die Niederösterreicherin die Fahrt ins Ziel gebracht, wäre es Gold geworden. So triumphierte aber Forster. Lösch erklärte gefasst: „Am Start habe ich mir noch gesagt, dass ich die Haarnadel im Flachen von der verkehrten Seite fahren muss. Auf einmal war ich dort, aber mein Kopf leider noch nicht.“

Verfahren wie Stadlober
Kurz stockte ihre Stimme, ehe sie fortfuhr: „Als ich den Schwung ansetzte, habe ich gemerkt, verdammt, das passt nicht. In 16 Jahren Rennfahren habe ich mich noch nie so verfahren.“ Mit einem Augenzwinkern meinte sie abschließend: „Ich lache über meine eigene Blödheit. Das war ein bisschen wie bei Teresa Stadlober.“ Die Langläuferin hatte bei Olympia Edelmetall verpasst, weil sie falsch abgebogen war. Der sehbehinderte Gernot Morgenfurt (53) wurde Vierter: „Andere ärgern sich, ich freue mich.“

Matthias Mödl (in Pyeongchang), Kronen Zeitung

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